Bei allen Witterungen: Golftraining abseits des Platzes

Golftraining
Foto: PEXELS
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Golf ist eine Sportart, die einen langen Atem benötigt. Wer das erste Mal auf dem Platz steht, ist oftmals mit der Komplexität der Bewegungsabläufe und Denkprozesse überfordert. Mit der Zeit lernen Körper und Geist jedoch, vieles ganz automatisch zu machen.

Mit jedem Schlag verbessert sich das Können und das Handicap wird langsam aber sicher geringer. Schafft man es nicht regelmäßig auf den Rasen oder will bei allen Witterungen trainieren, gibt es aber auch viele andere Möglichkeiten, um die eigenen Leistungen zu verbessern. Von allgemeinen Workouts, die die Muskulatur in Armen, Schultern und Rücken trainieren bis zu speziellen Golftrainings ist alles mit dabei. Wir sehen uns einige Trainingsmethoden genauer an!

Krafttraining für Golfer

Von außen betrachtet, sehen Golfer auf dem Platz meist sehr entspannt aus. Sie kommen selten aus der Puste, müssen keine schweißtreibenden Ausdauerprogramme absolvieren oder bis an die Grenzen ihrer Kräfte gehen. Trotzdem ist es ein Trugschluss, dass beim Golfen keine Fitness gefragt ist. Beim perfekten Abschlag müssen zahlreiche Muskelgruppen zusammenspielen, Körperbeherrschung steht dabei an oberster Stelle. Besonders die Brust-, Schulter- und Rückenmuskulatur, aber auch die Arme sind beim Golfen im Einsatz. Damit bereits die nötige Kraft vorhanden ist, um eine schwungvolle und kräftige Bewegung durchzuführen, können Golfer ihre Leidenschaft durch einfache Kraftübungen unterstützen. Besonders effektiv ist das Kreuzheben. Dabei startet man aus dem Stehen und hebt ein am Boden liegendes Gewicht bis zur Hüfte an. Trainiert werden dabei der untere Rücken, die Arme, die Schultern und das Gesäß. Auch Bankdrücken eignet sich perfekt für Golfer, denn es fokussiert sich auf die Brustmuskulatur, stärkt aber auch die Arme und die Schultern. Trainierende liegen dabei auf dem Rücken und drücken eine Langhantel gerade nach oben. Und wir bleiben weiter bei den klassischen Übungen: Klimmzüge sind eine hervorragende Methode, um das eigene Körpergewicht zu nutzen und dabei den gesamten Oberkörper zu trainieren.

Schwimmen
Foto: Pexels

Unterstützende Sportarten

Nicht nur Kraftsport eignet sich für Golfer, um ihre Performance auf dem Platz zu verbessern. Auch einige Ausdauersportarten lassen sich gut kombinieren und bringen Abwechslung in das Workout. Wer den gesamten Körper schonend trainieren und gleichzeitig die Mobilität verbessern möchte, kann sich im Schwimmbad austoben. Sowohl Brustschwimmen als auch Kraulen sind großartige Trainings für den Oberkörper, verbessern dazu noch die Ausdauer und entspannen gleichzeitig. Andere Wassersportarten wie Rudern sind ebenfalls sehr zu empfehlen, um den gesamten oberen Bewegungsapparat zu fordern. Wer nicht am See wohnt oder bei allen Witterungen trainieren möchte, kann dabei natürlich auf eine Rudermaschine ausweichen. Die Flexibilität, die für eine schwungvolle Drehung beim Abschlag benötigt wird, kann im Yoga erreicht werden. Die indische Bewegungslehre wird in verschiedenen Arten und Intensitätslevels ausgeführt und eignet sich damit für jeden. Vom entspannten Yin Yoga, bei dem die Dehnung im Fokus steht, bis zum schweißtreibenden Vinyasa Flow, bei dem die Bewegungen ineinanderfließen, ist alles mit dabei!

Yoga
Foto: JARED RICE / UNSPLASH

Trainingseinheiten zuhause durchführen

Home-Workouts sind eine großartige Erweiterung des Trainingsprogramms, da sie unkompliziert und schnell erledigt werden können und sich dadurch besonders gut in den eigenen Alltag einbauen lassen. Dabei ist es nicht notwendig, sich aufwendige Trainingspläne zu schreiben oder einen Personalcoach zu engagieren. Stattdessen können im Netz zahlreiche Videos gefunden werden, die passende Trainingsanleitungen für jede Art von Bedürfnis zur Verfügung stellen. Content-Creator im Sportbereich bieten dazu umfangreiche und kreative Programme an, die auf verschiedenen Kanälen mitverfolgt werden können: So präsentieren Sport-Influencer wie der Personal Trainer Joe Wick nicht nur Trainingsvideos auf YouTube, sondern veröffentlichen zusätzlich Ernährungspläne, Rezepte, sowie Tipps und Tricks für die Eigenmotivation auf ihren Social-Media-Kanälen. Obwohl Teilnehmer für sich allein trainieren, kann die Online-Community dabei helfen, sich zu motivieren und am Ball zu bleiben. Sogar spezifische Golf-Workouts lassen sich im Netz ganz einfach finden. Diese können mit Trainingsgeräten für Golfer erweitert werden.

Um auf dem Golfplatz besser zu werden, muss man nicht dreimal die Woche am Rasen stehen. Damit der Trainingsplan wetterfest ist und abwechslungsreich bleibt, kann das Workout mit anderen Sportarten erweitert werden. Mit Schwimmen, Rudern, Yoga oder verschiedenen Kraftübungen wird der Körper perfekt auf den Abschlag vorbereitet.

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