
Der Sommer ist auf dem Platz eigentlich eine der schönsten Zeiten – lange Tage, trockene Fairways, viel Licht fürs Lesen der Grüns. Aber klar: Wenn die nächste Hitzewelle durchzieht, wird aus „perfektes Golfwetter“ schnell eine echte Belastungsprobe.
Damit du auch bei hohen Temperaturen konzentriert, fit und ohne Hitzekoller durch die 18 Loch kommst, habe ich dir hier 10 einfache, aber ziemlich effektive Tipps zusammengestellt.
1. Sonnenschutz ist kein „Nice to have“
Unterschätz das Thema nicht. Gerade beim Golf bist du oft stundenlang ohne Schatten unterwegs. Trag Sonnencreme großzügig auf – wirklich großzügig.
Für die Runde sind Sport-Sonnenschutzprodukte ideal: Sie ziehen schnell ein, kleben nicht und halten Schweiß besser stand. Nachcremen gehört trotzdem dazu, gerade an Armen, Nacken und Gesicht.
2. Schatten mitnehmen: Schirm oder Schirmmütze
Klingt simpel, macht aber viel aus. Ein Sonnenschirm im Bag oder ein UV-beständiger Schirm kann auf dem Platz ein echter Gamechanger sein.
Du merkst den Unterschied sofort: Im Schatten kann es sich schnell 5–10 Grad kühler anfühlen. Und das wirkt sich direkt auf deine Konzentration aus.
3. Trinken, bevor du Durst hast
Wenn du Durst bekommst, bist du eigentlich schon zu spät dran.
Wasser ist Pflicht, aber auch leichte Schorlen funktionieren gut, weil sie Elektrolyte liefern. Wichtig ist: regelmäßig trinken, nicht erst an Tee 10 daran denken.
4. Kopfbedeckung schützt mehr als nur vor Sonne
Ein heller Cap, Golf Visor oder Bucket Hat ist mehr als ein Style-Statement. Er schützt dich vor direkter UV-Strahlung und reduziert die Gefahr eines Sonnenstichs deutlich.
Leichte Materialien sind hier klar im Vorteil – schweres, dunkles Material wird schnell zur Hitzefalle.
5. Funktionskleidung statt Baumwolle
Baumwolle sieht zwar klassisch aus, ist bei Hitze aber oft keine gute Idee.
Moderne Golfbekleidung transportiert Feuchtigkeit weg vom Körper und lässt sie schneller verdunsten. Gute Marken setzen hier auf Technologien die genau dafür gemacht sind.
Das Ergebnis: Du bleibst länger trocken und fühlst dich insgesamt stabiler über die Runde.
6. Spielzeiten clever wählen
Die beste Entscheidung an Hitzetagen: früh raus oder spät spielen.
Early Bird Tee Times oder späte Nachmittagsrunden sind deutlich angenehmer als die klassische Mittagszeit. Manche Clubs bieten sogar flexible 9-Loch-Optionen an – perfekt, wenn die Hitze wirklich drückt.
7. Kleine Erfrischung zwischendurch
Ein echter Klassiker für unterwegs ist Thermalwasserspray. Klingt unspektakulär, fühlt sich aber richtig gut an, wenn die Sonne knallt.
Produkte von Avène sind hier besonders bekannt: feiner Sprühnebel, sofortige Abkühlung, einfach angenehm im Gesicht und Nacken.
8. Sonnenbrille: mehr als nur Style
Blendung auf dem Grün kann richtig nerven – vor allem beim Putten.
Eine gute Golf-Sonnenbrille verbessert nicht nur die Sicht, sondern schützt auch deine Augen langfristig vor UV-Strahlung. Gute Modelle setzen dabei auf kontrastreiche Gläser und hohe Anpassbarkeit.
9. Leichtes Schuhwerk für lange Runden
Deine Füße laufen über eine Runde locker mehrere Kilometer – unterschätz das nicht.
Atmungsaktive Golfschuhe sind im Sommer Pflicht. Wer es ganz konsequent macht, greift zu besonders leichten Modellen wie Golfsneakers oder Golfsandalen. Wichtig ist vor allem: Luftzirkulation und Komfort.
10. Energie sparen: Cart oder E-Trolley nutzen
Gerade bei Hitze macht es Sinn, Energie zu sparen.
Ein Golfcart oder E-Trolley nimmt dir viel Last ab und sorgt zusätzlich für etwas Fahrtwind zwischen den Bahnen. Gerade auf längeren oder hügeligen Plätzen kann das einen großen Unterschied machen.
Fazit
Golf bei Hitze ist absolut machbar – wenn du ein paar einfache Grundregeln beachtest. Trinken, Schatten, leichte Kleidung und ein bisschen Planung machen aus einer anstrengenden Runde schnell wieder eine richtig gute Golferfahrung.
Und am Ende gilt: Nicht gegen die Hitze spielen, sondern mit ihr umgehen.



























