WINSTONgolf Senior Open 2016 – Bilder und Impressionen

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Am Sonntag, dem 10. Juli hatte ich das Vergnügen, den Finaltag der WINSTONgolf Senior Open in Vorbeck zu besuchen. Von Berlin mit dem Auto gerademal 2 Stunden entfernt, liegt das WINSTONgolf-Gelände praktisch „vor der Haustür“ und ist somit ein gutes Ausflugsziel für eine Tagesreise – morgens hin, abends zurück.

WINSTONgolf – Golf-Resort vor den Toren Schwerins

WINSTONgolf Resort bei Schwerin © jfx / golf1

WINSTONgolf Resort bei Schwerin © jfx / golf1

Majestätisch erstreckt sich das Gelände vor mir, auf dem das heutige Turnier-Event der European Senior Tour abgehalten wird, hinter einer Steinmauer mit dem WINSTONgolf-Schriftzug. Die markanten hohen Dünen des WINSTONlinks dahinter sind schon gut erkennbar.

Da das Turnier für Besucher keinen Eintritt kostet, ist es dementsprechend gut besucht und die Parkplätze des Resorts bei meinem Eintreffen schon ziemlich gefüllt. Eine beeindruckende Anlage mit zwei wunderschönen, topgepflegtem Golfplätzen zeigt sich hier von ihrer besten Seite. Überall golfbegeisterte Männer und Frauen, die die Golfprofis in Aktion erleben möchten – ich habe das Gefühl in einem kleinen „Golf-Dorf“ gelandet zu sein.

Großer Andrang beim Langer-Flight © jfx / golf1

Großer Andrang beim Langer-Flight © jfx / golf1

Zum insgesamt fünften Mal gastiert die European Senior Tour nun schon vor den Toren von Schwerin, drei Mal davon war Bernhard Langer hier. Musste er vor zwei Jahren den Titel im Stechen noch dem Engländer Paul Wesselingh überlassen, kündigte er diesmal im Vorab-Interview an, dass er „zum Siegen“ angereist sei.

Erstmals wurde das Turnier auf dem neuen WINSTONlinks-Kurs ausgetragen, bei sonnigen Temperaturen und ein wenig linkstypischem Wind. Also jetzt ab auf die Runde mit dem Langer-Flight, bestehend aus Publikumsmagnet Bernhard Langer selbst, Andrew Oldcorn und Mark Mouland – und mehreren hundert schaulustigen Flight-Begleitern.

Publikumsmagnet Bernhard Langer bewegt die Massen© jfx / golf1

Publikumsmagnet Bernhard Langer bewegt die Massen © jfx / golf1

Bernhard Langer in Aktion, Mouland und Oldcorn staunen © jfx / golf1

Bernhard Langer in Aktion, Mouland und Oldcorn staunen © jfx / golf1

Bernhard Langer beim Abschlag © jfx / golf1

Bernhard Langer beim Abschlag © jfx / golf1

Bernhard Langer beim Putten, Filius Jason schaut zu © jfx / golf1

Bernhard Langer beim Putten, Filius Jason schaut zu © jfx / golf1

Unter Beobachtung: Bernhard Langer auf dem Grün © jfx / golf1

Unter Beobachtung: Bernhard Langer auf dem Grün © jfx / golf1

Bernhard Langer hautnah erleben

Bernhard Langer mit seinem Sohnemann Jason © jfx / golf1

Bernhard Langer mit seinem Sohnemann Jason © jfx / golf1

Bernhard Langer hatte als Verstärkung und Caddie seinen 16jährigen Sohn Jason dabei, der ihn mit Rat und Tat unterstützte. Als Glücksbringer hatte er eine kleine Box vom letzten MASTERS an seinem Bag, außerdem zierte die deutsche Flagge seine Golfschlägerhauben.

Auf Bahn 17 spricht mich jemand freudig von der Seite an: „Ich bin eben erst gekommen. Ist das etwa schon die ganze Zeit so, dass man so nah bei den Spielern sein kann? Der Bernhard ist ja zum Greifen nah…“

MASTERS-Glücksbringer am Bag © jfx / golf1

MASTERS-Glücksbringer am Bag © jfx / golf1

Insgesamt etwa 4.500 Zuschauer verfolgten das Geschehen des Turniers vor Ort. Und das nicht wie bei anderen Turnieren üblich, hinter Absperrungen am Rande der Bahnen, sondern unmittelbar vom Fairway aus, nur wenige Meter von den Golfprofis entfernt.

Die meterhohen Dünen boten sich dafür natürlich überall als beste Aussichtsplattformen an. Ein wirklich tolles Erlebnis für die Fans, direkt hinter der Teebox stehen zu können und die Profigolfer hautnah abschlagen zu sehen! Beeindruckend: Bernhard Langer schlägt mit seinem ziemlich ungewöhnlichen Follow-Trough, bei höchster Präzision.

Bernhard Langer beim Abschlag aus der Teebox © jfx / golf1

Bernhard Langer beim Abschlag aus der Teebox © jfx / golf1

Andrew Oldcorn beim Abschlag an der 17 © jfx / golf1

Andrew Oldcorn beim Abschlag an der 17 © jfx / golf1

Mark Mouland abseits des Fairways © jfx / golf1

Mark Mouland abseits des Fairways © jfx / golf1

Andrew Oldcorn rettet sich aus dem Bunker © jfx / golf1

Andrew Oldcorn rettet sich aus dem Bunker © jfx / golf1

Langer verpasst knapp den Sieg und landet auf T3

Leider sollte es wieder nicht sein: Bernhard Langer verpasste auch beim dritten Auftritt in Mecklenburg-Vorpommern knapp den Sieg der WINSTONgolf Senior Open. Nach drei Runden belegte der zweifache MASTERS-Sieger mit insgesamt 209 Schlägen und sieben unter Par den geteilten dritten Platz. Auch zwei Birdies und ein spektakuläres Eagle auf dem Par-5-Schlussloch, der Bahn 18 direkt vor dem Clubhaus, kamen für ihn zu spät: 1 Schlag Abstand zu dem Schotten Andrew Oldcorn und dem Engländer Paul Broadhurst, brachte ihn nur knapp um die Teilnahme an der darauf folgenden Entscheidung im Stechen.

Play-Off auf der 18: Oldcorn gegen Broadhurst © jfx / golf1

Play-Off auf der 18: Oldcorn gegen Broadhurst © jfx / golf1

Andrew Oldcorn holt sich den Sieg

Sieger Andrew Oldcorn mit dem Pokal © winstongolf / alexander hartmann

Sieger Andrew Oldcorn mit dem Pokal © winstongolf / alexander hartmann

Die Siegertrophäe durfte am Ende des Golftages der Schotte Andrew Oldcorn von WINSTON-Chef Wijnand Pon entgegen nehmen. Der 56-Jährige Oldcorn (wurde 2013 hier schonmal geteilter Zweiter) setzte sich im Play-off gegen Paul Broadhurst durch und erhält 51.693 Euro des Gesamtpreisgeldes von 350.000 Euro.

Langer kritisiert sein Putting und lobt WINSTONlinks

Stargast Bernhard Langer machte besonders seine Arbeit auf den Grüns verantwortlich für das Ergebnis: „Putts sind heute nicht allzu viele gefallen. Aber Bis aufs Putten war mein Spiel jetzt zweieinhalb Tage wirklich gut.“ Er lobte besonders die „wunderbare Arena“ von Loch 18 und verglich den WINSTONlinks mit Carnoustie, dem Schauplatz der Senior Open Championship übernächste Woche: „Die sechs Tage hier waren ein gutes Training. Es ist der gleiche Boden, der gleiche Sand, das gleiche Gras – von daher eine passende Einstimmung.“

Beim Putten mit dem "Besenstiel" wäre mehr für Langer drin gewesen © jfx / golf1

Beim Putten mit dem „Besenstiel“ wäre mehr für Langer drin gewesen © jfx / golf1

Erfolgreiche Premiere für WINSTONlinks

WINSTONLinks Golfcourse © jfx / golf1

WINSTONLinks Golfcourse © jfx / golf1

Die Feuertaufe hat der WINSTONlinks-Kurs also mit Auszeichnung bestanden: „Die Resonanz der Spieler war großartig. Der Kurs war perfekt in Schuss und spielte sich, wie es bei einem derartigen Turnier sein soll“, freute sich Architekt David Krause über das Lob der Spieler und Zuschauer für sein Werk.

Das Event wird mir persönlich noch lange in Erinnerung bleiben: Alles war sehr gut organisert (auch Dank der zahlreichen Helfer in den roten WINSTON-Shirts) und die Nähe zum Spielgeschehen etwas wirklich Besonderes. Die beste Nachricht des Tages: WINSTONlinks wird auch im nächsten Jahr (vom 14. bis 16. Juli 2017) die Bühne für das Turnier in Deutschland sein.

Ein Schlag Abstand brachte Langer um das Stechen zum Sieg © jfx / golf1

Ein Schlag Abstand brachte Langer um das Stechen zum Sieg © jfx / golf1

Flagge zeigen für die WINSTONgolf Senior Open © jfx / golf1

Flagge zeigen für die WINSTONgolf Senior Open © jfx / golf1

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Über den Autor

Jan

Jan ist Medienprofi und leidenschaftlicher Sportler. Anfang 2014 entdeckte er seine Begeisterung für Golf und gründete daraufhin das Golfportal GOLF1.

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