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US Ryder Cup Team: Kalte Schulter für Tiger Woods nach großem Sieg

Tiger Woods Ryder Cup Team USA
Foto: INSTAGRAM @RYDERCUPUSA
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Teamevents wie der Ryder Cup bringen oft die humorvolle und menschliche Seite der eher konservativen PGA Tour Profis zum Vorschein. So war es auch am Sonntagabend, als Tiger Woods nach seinem großen Comeback-Sieg bei der Tour Championship in East Lake von einem kompletten US-Team voller kalter Schultern begrüßt wurde.

Jim Furyk, der Kapitän des US Ryder Cup Teams, ersann den Streich, bei dem das ganze US Team involviert war. Er wollte, dass das Team den 80-fachen PGA Tour Gewinner mit einer Sitte aus dem Baseball begrüßte: Die kalte Schulter! Tigers Caddie, Joe LaCava, wurde im Vorfeld über den Scherz informiert.

Tiger Woods‘ Caddie über Kalte-Schulter-Scherz

Joe LaCava zum Radiosender Sirius XM: „Ich traf Jim Furyk und er sagte:,Wir haben darüber nachgedacht, Tiger die kalte Schulter zu zeigen, wie man es im Baseball tut, wenn ein Spieler seinen ersten Homerun macht. Glaubst du, Tiger wird damit einverstanden sein?‘ Ich dachte mir: Natürlich würde er es tun. Er hat einen Sinn für Humor.“

„Tiger tauchte ungefähr eine halbe Stunde später auf und erwartete vergeblich Begrüßungen und High-Fives von allen, doch sie sahen ihn nicht einmal an und kehrten ihm den Rücken zu. Er sieht mich an, nach dem Motto: Was geht hier vor sich? Er ist kein Typ, der viel Aufhebens um seine Person braucht, aber das sind doch schließlich seine Jungs. Wo bleibt die herzliche Begrüßung seiner Teamkameraden?“

Nach ungefähr zwei Minuten des Schweigens und Ignorierens jenen Mannes, der für viele der Spieler in der Jugend ein Idol war, löste das Team schließlich den Scherz auf und gratulierte dem 42-jährigen Champion.

Der neue Tiger Woods beim Ryder Cup 2018

Es ist schwer vorstellbar, dass ein Ryder-Cup-Team in den frühen 2000er Jahren Woods diese Art von Streich gespielt hätte – aber wie alle gesehen haben, ist dies ein neuer Tiger. Vielleicht kann man während der Woche noch mehr Scherze und Pranks erwarten, da so etwas gut für Teambindung ist. Und nichts ist wichtiger, als den Ryder Cup zu gewinnen – und ein Team zu haben, das bereit ist füreinander zu kämpfen.

Mehr Informationen: rydercup.com