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US Masters 2017: Sergio Garcia’s Sieg – eine Würdigung

© chatchai / depositphotos

Herzlichen Glückwunsch Sergio Garcia! Kaum einer hat es mehr verdient, endlich sein erstes Major zu gewinnen als der 37jährige Spanier. Zumindest die deutschsprachigen Golffans sind dieser Meinung, verfolgt man die Kommentare in den sozialen Netzwerken. Völlig zu Recht.

Sergio Garcia – „Das Wunderkind aus Castellon“

Ich verfolge Sergios Karriere seit er mit 19 als einer der weltbesten Amateure beim US Masters bester Amateur wurde, im gleichen Jahr mit einem Handicap von +5 Profi wurde und direkt in die Weltspitze vorstieß.

Bereits bei seinem sechsten Turnier auf der European Tour, der Irish Open im Juli, ging er als Sieger vom Platz. Um Haaresbreite verfehlte das „Wunderkind aus Castellon“ im August seinen ersten Majorsieg, als er sich bei der PGA Championship nur knapp Tiger Woods geschlagen geben musste. Im September wurde er der jüngste Ryder Cup Spieler aller Zeiten.

Sergio Garcia – Auf der Jagd nach dem Major-Sieg

Es kamen bis zum Masters 2017 neun Siege auf der PGA Tour und 12 Siege auf der European Tour dazu, zuletzt der Anfang Februar in Dubai. Sein größter Erfolg in dieser Titelsammlung war bisher sicher der Gewinn der Players Championship 2008.

Leider wurde in der Öffentlichkeit aber zu sehr über seine fehlende Major-Siege gesprochen, als über seine konstanten Leistungen. Immerhin war Garcia zwischen 2000 und 2009 über 300 Wochen in den Top Ten der Welt. Dennoch blieb er der Unvollendete und konnte nicht in die Fußstapfen seiner Idole Severiano Ballesteros und José-Maria Olazábal treten.

72 Mal spielte Sergio bei Majors, erreichte 22 Top Ten-Plätze und musste sich vier Mal mit Rang zwei zufrieden geben.

Es schien, als wäre sein Platz in der Gruppe der unvollendeten Europäer manifestiert, aus der zuletzt Justin Rose und Henrik Stenson mit ihren ersten Major-Siegen heraustreten konnten.

Engagement abseits des Platzes

In der Zwischenzeit überzeugte Garcia auch abseits des Platzes. Er schaffte es, die traditionsreiche Open de Espana im letzten Jahr vor dem Aus zu bewahren und organisierte mit Valderrama einen der besten Austragungsorte der Tour.

Zudem engagiert er sich seit 2002 mit seiner Stiftung zugunsten von sozial benachteiligten Kindern und finanziert ausgewählte Projekte wie Hilfen für krebskranke Kinder.

Sergio’s langjähriger Freund Justin Rose verlor im Stechen © dleindecdp / depositphotos

Das Grüne Jackett für Sergio Garcia – Ein Traum geht in Erfüllung

Und nun also hat er sich endlich seinen größten Traum erfüllen dürfen. In einem spannenden Finale mit seinem langjährigen guten Freund Justin Rose holte sich der Wahlschweizer das Grüne Jackett, übrigens an dem Tag, an dem Seve Ballesteros 60 Jahre alt geworden wäre.

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