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Omega Dubai Desert Classic 2017: Chancen für Tiger Woods?

© instagram (@tigerwoods)

Das Comeback von Tiger Woods bei einem offiziellen PGA Tour Turnier letzte Woche in Kalifornien wurde hinlänglich kommentiert und analysiert. Er selbst stufte seinen verpassten Cut als weiteren Schritt zurück auf die Tour ein, wenigstens spielte sein Körper mit.

Tiger Woods, quo vadis?

Durchaus ein für ihn mitentscheidender Aspekt für seine spielerische Zukunft. Immerhin musste der mittlerweile 41jährige bereits drei Rücken- und vier Knieoperationen überwinden. Umso mehr verfolgte er nach eigener Aussage mit sehr großem Interesse den Australian Open Sieg des 35jährigen Roger Federer im Tennis. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Schweizer sich zuvor eine sechsmonatige Auszeit gönnte.

Ein Vorbild also für Tiger Woods? Zumindest ist seine Motivation ungebrochen. „Ich trete in Dubai an, um zu gewinnen, egal was in den Wochen und Monaten zuvor war“, wird der einstige Branchenprimus in Dubai zitiert.

Omega Dubai Desert Classic – Erfolge in der Vergangenheit

Ebenfalls am Start: Henrik Stenson © ddc photo

Wir dürfen zumindest gespannt auf seinen ersten Auftritt im Emirates Golf Club seit 2014 sein. Der auf Rang 666 der Welt stehende Kalifornier hat zumindest sehr gute Erinnerungen an die Omega Dubai Desert Classic. Er gewann das Turnier zweimal und kam dreimal in die Top Fünf. Dass die Erfolge der Vergangenheit nicht so ohne weiteres zurückzuholen sind, wird auch er wissen.

Darüber hinaus hat sich nicht nur auf der PGA Tour in den letzten Jahren viel verändert. Auch auf der European Tour sind junge Spieler herangewachsen, die für Erfolge gut sind. Die letzten beiden Sieger von Abu Dhabi und Katar, Tommy Fleetwood und Jeunghan Wan, 26 und 21 Jahre jung, haben es erst jüngst vorgemacht. Hinzu kommen selbstverständlich die großen Namen wie Henrik Stenson, Sergio Garcia und Martin Kaymer, die sich in Dubai ebenfalls die Ehre geben.

Oberste Priorität: Schmerzfreies Spiel

Immerhin fügte Tiger in seinem selbstbewussten Interview noch an, dass es für ihn „oberste Priorität hat, schmerzfrei zu spielen.“ Ohnehin ist sein sportliches Nahziel das US Masters Anfang April. Da wäre doch ein überstandener Cut in Dubai der nächste kleine oder vielleicht doch große Schritt in die richtige Richtung.

Ich freue mich jedenfalls auf das Turnier. Runde eins übertrage ich am 2. Februar 2017 ab 11 Uhr 30 live auf Sky Sport.

Tolle Kulisse: Omega Dubai Desert Classic © ddc photo
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