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Keine Krise in der Brise – Tipps für das Golfspiel bei Wind

Golfspiel bei Wind
Foto: SEVENTYSIX / FOTOLIA

Golfspiel bei Wind! Es ist immer wieder zu sehen, dass bei Wind die Scores im Schnitt 4-10 Schläge höher sind, als die eigentliche Spielstärke es erwarten ließe. Mir persönlich macht es großen Spaß im Wind zu spielen, ich empfinde es aber auch als entsprechend anstrengend. Zumindest anstrengender als eine Runde bei strahlendem Sonnenschein.

Um zu verhindern, dass der Wind Deinen Score total durcheinander wirbelt, gebe ich Dir heute ein paar Tipps, wie Du das verhindern kannst. Diese Tipps helfen Dir, die Kontrolle über Dein Spiel im Wind zu behalten und damit sehr wahrscheinlich besser als Deine Flightpartner oder Mitbewerber zu spielen.

Tipps für Golfspiel im Wind

„If it`s breezy – swing it easy“

Reduziere die Schlägerkopfgeschwindigkeit beim Spiel im Wind. Je weniger Schlägerkopfgeschwindigkeit produziert wird, desto weniger Spin nimmt der Ball an. Umso weniger seitlichen Drall wirst Du dem Ball mitgeben und desto weniger Angriffsfläche bekommt der Wind. Also: Etwas kürzer greifen, Schwungumfang beibehalten und das Tempo rausnehmen. Und den Ball aufs Fairway knallen.

Flach spielen, hoch gewinnen

Die alte Fußballerweisheit gilt auch hier. Je flacher Du den Ball (besonders bei Gegenwind) spielen kannst, desto besser kannst Du den Ball kontrollieren. Gegen einen guten alten Punch ist also nichts einzuwenden.

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Den Ball ansprechen und doch nicht ansprechen

Bei sehr starkem Wind kann es schon einmal sein, dass der Ball sich bewegt. Wenn dies passiert, während Du den Ball ansprichst – Pech! Dann musst Du Dir Strafschläge geben. Solange Du den Schläger aber nicht hinter dem Ball auf dem Boden aufgesetzt hast, gilt der Ball nicht als angesprochen. Halte den Schläger also einfach ein kleines Stück in der Luft, wenn Du den Ball ansprichst. Besonders auf dem Grün kann ich Dir das empfehlen.

Nutze Deine Fairway Hölzer zum Chippen

Ja genau, zum chippen! Weshalb? Mit einem Fairwayholz hast Du die Möglichkeit einen ganz simplen „Chip and Run“ zu spielen. Also einen Chip, der sehr lange rollt. Das empfiehlt sich besonders auf sogenannten Links Plätzen mit großen Grüns. Aber auch auf unseren Plätzen in Deutschland solltest Du das mal probieren. Set Up und Bewegung sind wie bei Deiner Puttbewegung.

Schraube Deine Erwartungen runter!

Lasse Frust erst gar nicht entstehen und gehe ganz erwartungslos an eine Runde, an eine Bahn, an einen Schlag im Wind heran. Versuche, jeden Schlag so gut es eben geht vorzubereiten und durchzuführen und dann das Ergebnis einfach zu akzeptieren. Einfach nur mit Freude und der Lust am Golf spielen. Nichts erwarten, alles bekommen – statt andersherum…

In diesem Sinne: Lass Dir den Wind um die Ohren pfeifen, nicht aber Deinen Score durcheinanderwirbeln!

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