Im Fokus: Nike Vision X2 und X2 PRO Golf Sonnenbrille mit Golf Tint

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Im Sport kann die Präzision der optischen Ausrüstung über Sieg und Niederlage entscheiden. Im Sommer 2015 fügt der Premium Sonnenbrillen Hersteller Nike Vision die neuen Modelle Golf X2 und Golf X2 PRO zu seiner Performance Reihe hinzu. Ein Produkt zu schaffen, dass den Standard für Golfbrillen steigert, sei laut Nike Vision das Ziel der Neueinführung gewesen. Ich konnte das nützliche Accessoire bereits vorab für euch testen…

Durch eine enge Zusammenarbeit mit diversen bei Nike Golf unter Vertrag stehenden Athleten, wurden die Sonnenbrillen Golf X2 und Golf X2 PRO konzipiert. Dabei verfolgte der amerikanische Sportartikelhersteller ein wichtiges Ziel: Die mit dem Produkt ausgestatteten Athleten wie Tiger Woods und Rory McIlroy sollen Spitzenleistung bringen können.

© nikevision

Profi-Golfer und Nike-Athlet Rory McIlroy © nikevision

Nike Golf X2 / X2 PRO Design

Sowohl die Golf X2 als auch die Golf X2 PRO sind in Leichtbauweise für mehr Komfort und eine bessere
Passform gefertigt. Beide Modelle haben ein mattes Finish, um jegliche visuelle Störungen durch
Reflektionen zu vermeiden und sind erhältlich in diversen, stylishen Farbkombinationen, womit für jeden etwas dabei sein sollte. Als Freund des Understatements finde ich die plakativen „Swoosh“-Nike-Logos auf den Bügeln rechts und links nicht so toll, die beim Vorgängermodell noch reduzierter und nicht so prominent ausfielen – aber das ist Geschmackssache.

Während sich beide Brillen im Design sehr ähneln, besitzt die Golf X2 PRO ein anderes Glas, welches über
der Wange sitzt – ideal für Brillenträger mit hohen Wangenknochen. Das stellt auch den einzigen Unterschied zwischen den Modellen dar – kurz gesagt das „PRO“ bedeutet „für höhere Wangenknochen gemacht“.

Ein im Lieferumfang enthaltenes Hardcase schützt die Brille zwischen den Tragezeiten vor Beschädigungen.

© jfx / GOLF1

Im Lieferumfang: Brille, Putztuch und Etui © jfx / GOLF1

Nike Golf Sonnenbrille Funktionalität

Carl Allen, Senior Designer von Marchon Eyewear (Lizenzinhaber von Nike Vision) sagt: „Die X2 und X2 PRO besitzen neuerdings einen breiteren Rahmen und ein breiteres Glas, um den Golfer vor seitlicher Sonneneinstrahlung zu schützen.“ Und man kann ihn hier beim Wort nehmen: Die Brille deckt das gesamte Auge ab, verändert den Sichtkontrast auf eine entspannende, angenehme Weise und reduziert grelle Lichtreflexionen.

Die X2 besitzt ein dünneres Rahmendesign als ihr Vorgänger X1 und soll damit angenehm unter Kopfbedeckungen passen, was sich durch mein Probetragen unter je Basecap, Wollmütze und Golfhut bestätigt. Zudem hat die X2 verstellbare Silikonbügel und einen belüfteten Silikonnasensteg für zusätzlichen Halt und Tragekomfort. Die Brille passt perfekt in mein Gesicht und hält im Test auch bei einem schwungvollen 250 Meter-Drive bombenfest. Schweißentwicklung unter dem Nasensteg war trotz sommerlicher Temperaturen über 18 Loch nicht zu bemerken.

© nikevision

Sichtweise im Vergleich © nikevision

Bestimmte Farbvarianten beider Ausführungen sind ausgestattet mit dem sogenannten „Nike MAX Golf Tint Glas„. Diese patentierte Technologie soll bei Bedarf die Lichtdurchlässigkeit je nach Lichtverhältnissen von 50% auf 26% senken. Außerdem sollen schwierige Passagen auf dem Fairway und dem Green besser sichtbar werden indem unnötige visuelle Details unterdrückt werden und der Kontrast zwischen Highlights und Schatten auf dem Green verstärkt wird.

Und tatsächlich: Das weiße des Golfballs sticht dem Brillenträger dank dieser Technologie mehr entgegen, der Ballflug von Abschlägen ist gegen den Himmel etwas deutlicher zu erkennen und das Grün wirkt auf mich noch detailreicher und besser lesbar mit der Brille auf der Nase – als hätte jemand im Photoshop am Kontrastregler gedreht.

Die verwendeten ZEISS Brillengläser sind aus bruchfestem, leichtem Polykarbonat und Nylonmaterialien hergestellt und bieten 100 % UVA und UVB Schutz. Durch eine moderne Ripel-Beschichtung entsteht eine hydrophobe (flüssigkeitsabstoßende) und kratzfeste Oberfläche, so dass sich Fingerbadrücke, Schweiss oder Sand mühelos abwischen lassen. Nike Brillenfassungen sind außerdem mit einer Sicherheitsabschrägung ausgestattet, um zu verhindern, dass die Gläser nach einem Schlag ins Auge gelangen.

Fazit: Nach meinem Test der X2 mit Golf Tint Gläsern bin ich positiv überrascht, was ein vermeintlich simples Accessoire zum eigenen Golfspiel so alles beitragen kann: Besonders der besser sichtbare Ballflug gegen weißblauen Himmel ist eine tolle Unterstützung wenn man allein spielt und kein zweiter Spieler nach dem Ball mitschauen kann. Auch das Grün kommt mir durch die Gläser betrachtet wirklich besser lesbar vor – den anschließenden Putt dann aber auch richtig auszuführen, schafft dieses kleine Helferlein leider (noch) nicht…

Für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen: Die Brille ist ab sofort erhältlich und kostet circa 159,- Euro. Weitere Informationen zu den Nike Vision Sonnenbrillen findest Du online unter www.nikevision.com.


Hast Du schon Erfahrungen mit dieser oder anderen Golf-Sonnenbrillen gemacht und weitere nützliche Tipps? Schreib uns einen Kommentar zum Thema!

 

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Über den Autor

Jan

Jan ist Medienprofi und leidenschaftlicher Sportler. Anfang 2014 entdeckte er seine Begeisterung für Golf und gründete daraufhin das Golfportal GOLF1.

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