Freitag, 22. September 2017
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Marc Leishman siegt bei BMW Championship mit Rekord

Marc Leishman mit Trophäe
© bmw golfsport

Die besten 70 Spieler der PGA TOUR waren bei der BMW Championship im Conway Farms Golf Club (Chicago) angetreten. Keiner der Pros konnte mit dem 33-jährigen Marc Leishman mithalten, der das Turnier mit einem Turnierrekord von 261 Schlägen gewann.

Der Australier Marc Leishman (-23) spielt in Chicago in einer eigenen Liga und gewinnt die prestigeträchtige BMW Championship mit fünf Schlägen Vorsprung. Nie zuvor gelang einem Spieler bei der BMW Championship ein besserer Score.

Marc Leishman gewinnt BMW Championship

Marc Leishman auf dem Grün
Eingelocht: Marc Leishman © bmw golfsport

Leishman dominierte die BMW Championship, die zum dritten Mal nach 2013 und 2015 in Conway Farms im Norden Chicagos ausgetragen wurde, vom ersten Tag an. Den Grundstein zu seinem dritten Titel auf der PGA Tour legte er mit zwei außergewöhnlichen Runden (62 und 64). Auf den ersten 36 Löchern gelangen dem Australier nicht weniger als 18 Birdies.

Weil er auch am Wochenende keine Schwäche zeigte, blieben die hartnäckigen Verfolger Justin Rose (ENG, -18, T2), Rickie Fowler (USA, -18, T2) und Jason Day (AUS, -16, 4) trotz großartiger Leistungen letztlich ohne Chance. Leishman gewann erstmals in seiner Karriere ein Playoff-Event und verbesserte sich im FedExCup-Ranking vom siebten auf den vierten Platz.

„Dieser Sieg ist einfach nur wundervoll“, meinte Leishman. „Es ist großartig, bei einem derart bedeutenden Turnier vier so gute Runden zu spielen. Es ist mein erster Start-Ziel-Sieg auf der PGA TOUR, auf diese Leistung bin ich sehr stolz.“

Marc Leishman mit Familie
Marc Leishman mit Trophäen und Familie © bmw golfsport

Jason Day spielt Ass und spendet BMW M760i

Jason Day spendet Gewinn
Großzügig: Jason Day spendet seinen Gewinn © bmw golfsport

Der dominante Auftritt von Leishman erinnerte an das Jahr 2015, als die BMW Championship ebenfalls in Conway Farms ausgetragen wurde. Damals war es Jason Day, der eine überlegen Start-Ziel-Sieg feierte.

Die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste spielte in diesem Jahr erneut großartig und begeisterte die Fans mit dem Schlag des Turniers: Ihm gelang in der zweiten Runde ein Ass. Der Sieger der BMW Championship 2015 gewann damit den Hole-in-One Prize, einen BMW M760i und spendete ihn an die Evans Scholars Foundation. Die Stiftung finanziert College-Stipendien für Caddies, ihr kommen alle Erlöse der BMW Championship zugute (lies unseren Artikel vom 16. September 2017).

Führungsquintett vor Saison-Finale

Die BMW Championship steht auch im Zeichen der Qualifikation für das Saison-Finale, die TOUR Championship, bei der nur die besten 30 Pros des FedExCup-Rankings spielberechtigt sind. Jordan Spieth (USA, -13, T7), Justin Thomas (USA, -5, T47) und der Weltranglistenerste Dustin Johnson (USA, -8, T33) verteidigten ihre Top-Platzierungen. Leishman und Jon Rahm (ESP, -15, T5) komplettieren das Führungsquintett und können in Atlanta den Gesamtsieg aus eigener Kraft schaffen.

Auch in diesem Jahr wird es einen neuen FedExCup-Champion geben. Vorjahressieger Rory McIlroy (NIR, -2) beendete die BMW Championship auf dem geteilten 58. Rang und qualifizierte sich nicht für das Saisonfinale. Noch nie seit der Einführung des Playoff-Systems im Jahr 2007 konnte ein Spieler seinen Titel verteidigen.

BMW Championship 2018 und 2019

Die BMW Championship wird im kommenden Jahr zum ersten Mal im Aronimink Golf Club bei Philadelphia ausgetragen. 2019 macht das Turnier dann im Medinah Country Club in Chicago Station.

Conway Farms Golf Club
Conway Farms Golf Club © bmw golfsport

Perfect Day! Jason Day spendet Hole-in-One-Preis

Jason Day Hole in One
© bmw golfsport

Perfect Day! Jason Day gewinnt mit einem Ass bei der BMW Championship einen BMW M760i und spendet ihn einer Stiftung, die College-Stipendien an Caddies vergibt.

Der Australier Jason Day hat bei der BMW Championship im Conway Farms Golf Club erneut ein Ausrufezeichen gesetzt. Die ehemalige Nummer Eins der Weltrangliste, vor zwei Jahren an gleicher Stelle Sieger der BMW Championship, lochte in der zweiten Runde auf der 17. Spielbahn (Par 3, 172 Meter) mit einem Schlag ein und gewann den Hole-in-One Prize, einen BMW M760i.

Erstes Ass des Turniers sorgt für Spende

Jason Day spendet Gewinn
Großzügig: Jason Day spendet seinen Gewinn © bmw golfsport

Der 29-Jährige spendete den Zwölfzylinder BMW M760i der Evans Scholars Foundation. Darüber hinaus spendete BMW weitere 100.000 US-Dollar für die Stiftung, da es das erste Ass des Turniers war.

„Ich werde das Auto spenden, um einer weiteren Person das Studium zu ermöglichen. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich es mir leisten kann, einen anderen Menschen glücklich zu machen“, sagte Day, der nach zwei Runden auch dank seines spektakulären Asses in der Spitzengruppe liegt. „Die beiden ersten Turniertage waren fantastisch. Ich hoffe, ich kann auch am Wochenende so weiter machen.“

Es ist erst das zweite Hole-in-One-Car, das bei der BMW Championship gewonnen wurde. 2013 sicherte sich der US-Amerikaner Hunter Mahan einen BMW i3 – und zwar ebenfalls in Conway Farms und an derselben Spielbahn, an der auch heute Jason Day und die Evans Scholars Foundation jubeln durften.

Die Stiftung finanziert College-Stipendien für Caddies, ihr kommen alle Erlöse der BMW Championship zugute. Seit 2007, als BMW Titelpartner des Turniers geworden ist, kamen mehr als 24 Millionen US-Dollar zusammen.

Jason Day schlägt Hole in One
Eingelocht: Jason Day schlägt Hole in One © bmw golfsport

BMW Championship 2017 – Die Top 70 der PGA Tour starten in Chicago

bmw championship 2017
© bmw golfsport

Auch in diesem Jahr konnten sich nur die besten Golfer der Welt für die BMW Championship qualifizieren. Die BMW Championship ist das dritte und vorletzte Turnier der FedExCup-Playoffs, eines der wichtigsten und prestigeträchtigsten Events der US-amerikanischen PGA TOUR und wird in diesem Jahr vom 14. bis 17. September im Conway Farms Golf Club bei Chicago gespielt.

„Who is Who“ des Golfsports am Start im Conway Farms Golf Club

Im Teilnehmerfeld des besten PGA TOUR Turniers der Jahre 2008, 2012, 2013 und 2014 sind nur die besten 70 Pros der Saisonwertung. Und in Chicago wird noch einmal kräftig ausgesiebt: Nur die besten 30 Spieler werden sich für die Tour Championship in Atlanta (21. bis 24. September) qualifizieren, wo sie den FedExCup-Gesamtsieger ausspielen. Dieser erhält dann stattliche 10 Mio. US-Dollar Bonuspreisgeld.

Das Starterfeld im Conway Farms Golf Club liest sich wie das „Who is Who“ der Golfstars: Der junge US-Amerikaner Justin Thomas reist als FedExCup-Führender an. Er konnte im August bei der PGA Championship seinen ersten Major-Sieg feiern konnte und bei der kürzlich beendeten Dell Technologies Championship seinen fünften Saison-Titel einfahren – so viele hat kein anderer Pro.

Top-Favorit Dustin Johnson – Weltranglisten-Eins und Titelverteidiger

Dustin Johnson BMW Championship 2016
Dustin Johnson © bmw golfsport

In einem solchen Feld einen absoluten Favoriten zu benennen ist schwierig, dennoch könnte die Rolle am ehesten dem Ersten auf der Golf Weltrangliste zufallen – Dustin Johnson. Der 33-jährige US-Amerikaner ist Titelverteidiger und neben Tiger Woods auch der einzige Zweifach-Sieger in der Geschichte der BMW Championship.

Nach seinem Sieg im Crooked Stick Golf Club im vergangenen Jahr sagte „DJ“, der drei Monate zuvor die U.S. Open gewonnen hatte: „Ich habe großes Vertrauen in jeden Teil meines Spiels. Mein Putter war die ganze Woche über heiß, es war eine fantastische Leistung. Die BMW Championship ist ein bedeutsames Turnier, bei dem mir vier sehr gute Runden gelungen sind.“

Dustin Johnson ist auch in diesem Jahr in Top-Form. Gut möglich, dass er am kommenden Sonntag ähnliche Worte zu Protokoll gibt – wenn ihm nicht Paul Casey einen Strich durch die Rechnung macht. Der Engländer war im vergangenen Jahr der einzige, der bis zum Schluss mit Johnson’s Ausnahmegolf mithalten konnte, ehe er sich mit Rang zwei begnügen musste. Auch in diesem Jahr präsentiert sich Casey in herausragender Form und geht als Achter des FedExCups-Rankings in die BMW Championship.

Dustin Johnson Titelverteidiger BMW Championship 2017
Titelverteidiger Dustin Johnson ist der Top-Favorit © bmw golfsport

Amtierendes Major-Sieger-Quartett am Abschlag

Die 150.000 erwarteten Zuschauer dürfen sich auf ein Golf-Festival freuen, welches keine Wünsche offen lässt. Alle vier Major-Sieger der Saison – Sergio García (ESP, Masters), Brooks Koepka (USA, U.S. Open), Jordan Spieth (USA, The Open) und Justin Thomas (PGA Championship) – werden zu sehen sein, ebenso wie die ehemaligen BMW Champions Jason Day (AUS, 2015), Rory McIlroy (NIR, 2012), Zach Johnson (USA, 2013) und Justin Rose (ENG, 2011).

Jason Day BMW Championship 2015
Siegte 2015: Jason Day © bmw golfsport

Jason Day ist der „Conway-Farms-Titelverteidiger“, er triumphierte bei der BMW Championship 2015, als diese ebenfalls in Chicagos Norden ausgetragen wurde. Der Australier zauberte damals am Donnerstag und Freitag Runden von 61 und 63 Schlägen auf den Platz, gewann überlegen mit fünf Zählern Vorsprung und übernahm die Führung in der Weltrangliste.

Eine weiterer ehemaliger Weltranglistenerster, Rory McIlroy, erlebt eine für seine Verhältnisse schwächere Saison und wartet noch auf den ersten Titel des Jahres. Der Nordire wurde von einer Rippenverletzung gebremst und spielt noch nicht wieder so befreit wie zu Glanzzeiten. Angesichts McIlroys außerordentlicher Fähigkeiten und seines großen Kämpferherzens sollte man den viermaligen Major-Champion aber keineswegs zu früh abschreiben.

Das Preisgeld der BMW Championship beträgt übrigens circa 8,75 Mio. US-Dollar, von denen alleine der Sieger 1,575 Mio. US-Dollar erhält.

bmw championship 2017 zuschauer
150.000 Zuschauer werden erwartet © bmw golfsport

TomTom Golfer 2 – GPS Golf-Uhr im Test

TomTom Golfer 2 im Test
© tomtom

Erst im Sommer 2014 hatte das niederländische Unternehmen TomTom den Sprung auf den Golfmarkt gewagt: Die GPS-Uhr TomTom Golfer präsentierte sich als ein sehr gelungenes Produkt und überzeugte uns im Test. Knapp zwei Jahre später kommt nun die zweite Generation in die Shops und der TomTom Golfer 2liegt bei mir zum Test auf dem Tisch.

TomTom Golfer 2 – Technische Daten

Hersteller: TomTom
Kategorie: GPS Entfernungsmesser / Golf-Uhren

Maße: 160 x 206 mm
Gewicht: 60 Gramm
Betriebsdauer: circa 11 Stunden

Preis laut Hersteller: 250,- Euro

Hersteller-Webseite: tomtom.com

TomTom Golfer 2 – Produktbeschreibung

Die TomTom Golfer 2 ist eine GPS Sportuhr, welche speziell für den Golfsport entwickelt wurde. Sie ist wasserdicht, misst die Entfernung zum Grün, erkennt die Distanz des letzten Schlages, zählt alle Schläge automatisch und ermöglicht so die Analyse kompletter Runden.

TomTom Golfer 2 Unboxing
Der Golfer 2 kommt in einer kompakten Box © jfx

TomTom Golfer 2 im Test

Reibungsloser Start durch einfache Bedienung

Golfuhr im Alltag
TomTom Golfer 2 im Alltag © jfx

Der Start mit der TomTom Golfer 2 war einfach. Uhr auspacken, geladen ist sie schon, und einfach starten.

Die Uhr synchronisiert automatisch alle der über 40.000 vorhandenen Golfplätze und ist dann bereit für die erste Runde. Bedient wird die Uhr durch eine in 4 Richtungen bedienbare Taste, die sich auf dem Armband unterhalb des Ziffernblattes befindet.

Im ersten Moment wirkt diese Art der Bedienung etwas antiquiert, verglichen mit all den Touchscreen Uhren auf den Markt. Auf der Runde zeigt sich jedoch, dass es auf diese Art wirklich sehr einfach und intuitiv ist, der Uhr die richtigen Befehle zu geben.

Dazu passt auch die darauf abgestimmte Menüführung. Ein Tastendruck nach rechts bringt uns im Menü einen Punkt voran, wohingegen ein Tastendruck nach links immer zurückgeht. Die Tasten nach oben und unten öffnen je nach ausgewähltem Menüpunkt Details, oder lassen uns zwischen den Menüpunkten wechseln – einfacher geht es kaum.

TomTom Golfer 2 Hindernisse
Anzeige der Hindernisse © tomtom

Als kleines Schmankerl lässt uns die Uhr bestimmte Ansichten, wie zum Beispiel der Blick auf die kommenden Hindernisse auf dem Fairway, durch das Auflegen der Handfläche auf den Bildschirm, verfeinern, um noch detailliertere Angaben zu erhalten.

Die Uhr hat ein geringes Gewicht und angenehme Passform, das Armband kann bei Bedarf ausgewechselt werden. Die TomTom Golfer 2 ist ab Werk mit zwei unterschiedlichen Armbändern erhältlich: Einem breiten, langen Armband und einem schmalen, kurzen Armband in den Farben Schwarz und Grau – so sitzt die Uhr an jedem Handgelenk. (Wechselarmbänder in den Farben Rot und Blau sind zum Preis von 39,95 Euro erhältlich).

Umfassender Funktionsumfang lässt kaum Wünsche offen

Golfer 2 Seitenansicht
TomTom Golfer 2 Seitenansicht © tomtom

Starten wir eine Runde mit der Golfer 2, sehen wir im Normalzustand erstmal auf welchem Loch wir uns befinden, ob dies ein Par 3, 4 oder 5 ist, sowie den Abstand zum Grün, wobei Anfang, Mitte und Ende unterschieden wird. Die Bestimmung des Loches auf dem wir uns befinden, geschieht dabei über die komplette Runde automatisch.

Gehen wir nun mit der Uhr zum Tee 1 und schwingen uns ein, dann spüren wir, dass die Uhr vibriert. So machen wir direkt Bekanntschaft mit dem automatischen Schlagzähler. Glücklicherweise können wir die Vibration ausschalten, da sie doch zu Weilen als störend empfunden werden kann. Der Schlagzähler allerdings ist eine tolle Funktion, welche über GPS die Position unseres letzten Schwunges speichert.

Diese Information kann später mit der TomTom Sports App (kompatibel mit Google Fit und Apple Health) synchronisiert werden, um auszuwerten, wo auf der Runde wir Schläge ausgeführt haben. Für den Moment jedoch interessanter ist, dass die Uhr somit in der Lage ist, die Distanz zum letzten Schlag zu messen – wer möchte nicht wissen, wie lang genau der letzte Drive ging.

Abgesehen vom Ego können wir durch dieses Feature sehr gut bestimmten, welche Längen wir mit den einzelnen Schlägern auf einer Runde haben. So brauchen wir kein Trackman oder Flight-Scope sondern bestimmen einfach selbst unsere Schlaglängen – top!

Auf der Runde hilft uns die Uhr nicht nur mit den Entfernungen zum Grün, was zuverlässig und genau funktioniert, sondern auch mit den Entfernungen zu Hindernissen auf dem Fairway. So können wir den Abstand zum Anfang und Ende des nächsten Bunkers genauso präzise bestimmten, wie die Entfernung zum Grün. Durch die einfache Bedienung rufen wir diese Informationen intuitiv und schnell ab, die Uhr wird dabei nie zu einem Störfaktor.

TomTom Golfer 2 im Praxistest
TomTom Golfer 2 im Praxistest © jfx

Golfuhr trifft Fitnessuhr – aber nur während der Runde

TomTom Sports App
TomTom Sports App Tracking © tomtom

Über die reinen Golf-Funktionen hinaus, können wir uns bei der TomTom Golfer 2 über ein paar weitere Funktionen freuen, die wir normalerweise eher von Lauf-Uhren kennen. Während der Runde erfahren wir nämlich auch, wie weit wir bereits marschiert sind und wie viele Kalorien wir bereits verbrannt haben. Für alle Fitnessinteressierten gibt es hier also ein paar zusätzliche Basisinformationen.

Leider muss hier erwähnt werden, dass vor allem der Schrittzähler, als auch der Kalorienzähler ausschließlich während der Runde genutzt werden können. Damit fallen diese Informationen für den Alltag weg. Hier wäre es wünschenswert, dass diese Basisinformationen auch abseits des Golfplatzes zur Verfügung stünden.

Für deutlich wichtiger wurde von mir während des Tests allerdings die Tatsache empfunden, dass die Uhr wasserdicht ist. Laut Hersteller widersteht die Uhr selbst widrigsten Bedingungen, wobei Sie wasserdicht bis zu 40m Tiefe sein soll. Somit können wir die Uhr bedenkenlos tragen, auch während eines Regenschauers.

Stark: Die Akkulaufzeit reicht für etwa 11 Stunden bzw. 2-3 Runden Golf.

Tolle Uhr, die von Anfang ihren festen Platz sicher hatte

Golfer 2 Entfernungsanzeige
TomTom Golfer 2 © tomtom

Die Kombination aus der großen Anzahl hilfreicher Funktionen, gepaart mit der intuitiven und einfachen Bedienung, macht die Uhr wertvoll für Golfer jeder Leistungsstufe.

Der Schlagzähler hilft, die Länge der eigenen Schläger besser kennenzulernen, die Informationen zu Fairways und Grüns sind einfach abzurufen und sehr umfangreich.

Insgesamt hat die Uhr im Test voll überzeugt, gehört zurecht unter die besten Golf-Uhren 2017 und wird auch weiterhin ein fester Bestandteil meiner persönlichen Golf-Must-Have-Ausstattung sein!

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Bewertungskriterien

Die Bewertung der Test-Produkte findet in 5 verschiedenen Kategorien statt. Die Punktevergabe erfolgt in 0,5er-Schritten auf einer Skala von 1 bis 10. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der erreichten Punkte aller Kategorien. Die Bewertung der Produkteigenschaften im Test ist eine subjektive Einschätzung des Autors und muss nicht zwangsläufig der Meinung der gesamten Redaktion entsprechen.

Damen Golfschuhe – Schicke Treter mit Softspikes oder Noppen

Damen Golfschuhe Test
© jfx

Die passenden Damen Golfschuhe sollten vorallem bequem, funktional und stabil sein, aber natürlich auch gut aussehen! Ob wasserdichter Allrounder oder leichter Sommerschuh – heute hat ein guter Golfschuh Softspikes oder Noppen.

5 empfehlenswerte Damen Golfschuhe

Skechers GO GOLF Birdie – „Der sportliche Bequeme“

Skechers Go Golf BirdieDer Skechers GO GOLF Birdie ist Deine Wahl, wenn Du es bequem liebst! Der sportliche, reaktionsfähige, leichte Schuh unterstützt Dein Spiel mit Hightech und Stil – aber vorallem mit Tragekomfort. Dank seiner modernen, von der GOwalk-Serie inspirierten Sohle (mit integriertem 3cm-Absatz), Zunge und Schaft mit Polsterung, einem weichen Futter aus Stoff und mehrlagigem Obermaterial aus weichem, atmungsaktivem Mesh, ist dieser Golfschuh wirklich erste Wahl für Bequemlichkeit.

Preis laut Hersteller: 90,- Euro
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Skechers GO GOLF Birdie
Skechers GO GOLF Birdie im Test © jfx

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Adidas Golf adicross V – „Der minimalistische Styler“

Adidas Adicross VDie leichten und bequemen Adidas Golf adicross V Golfschuhe sind vom klassischen adidas-Straßenschuh inspiriert und sehen dementsprechend minimalistisch und cool aus! Das wasserdichte Obermaterial aus Mikrofaserleder mit cloudfoam-Futter und die leichte Polsterung machen den Schuh außergewöhnlich bequem. Der adicross V bietet hervorragenden Halt, dank der hochflexiblen puremotion-Außensohle mit 72 strategisch platzierten Noppen für optimalen Grip.

Preis laut Hersteller: 89,- Euro
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Adidas Adicross V im Test © jfx

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Under Armour Performance Spikeless – „Der robuste Allrounder“

Under Armour Golf Performance SLDer Under Armour Performance Spikeless Golfschuh geht mit Dir durch Dick und Dünn. Das Clarino Mikrofaser-Obermaterial ist atmungsaktiv und wasserdicht. Ein Fußbett mit Korkoberfläche bietet hervorragenden Komfort sowie bequeme, leichtgewichtige Unterstützung während des Spiels. Die Rotational Resistance-Außensohle sorgt für starke Traktion und Flexibilität auf dem Platz. Der robuste Schuh kommt mit 1 Jahr Garantie auf Wasserdichtigkeit und in 3 Farbvarianten.

Preis laut Hersteller: 150,- Euro
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Under Armour Performance SL Test
Under Armour Performance SL im Test © jfx

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G-FLOP – „Der clevere Offene“

G-FLOP GolfsandaleWie wäre es mal mit einem offenen Golfschuh? G-FLOP ist eine bequeme und funktionelle Golfsandale „Made in Germany“, die beim Golfschwung Komfort und dennoch ausreichend Halt gibt. Der Schuh kommt mit 9 Champ Golfspikes, die mithilfe eines Schlüssels abgeschraubt und gegen Streetcaps ausgetauscht werden können – so wird der G-FLOP im Handumdrehen zu einem vollwertigen Straßenschuh. Toller Nebeneffekt: Die Füße bekommen ein wenig Bräune!

Preis laut Hersteller: 109,- Euro
Mehr Informationen: g-flop.com

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G-Flop im Test © jfx

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LACOSTE LT Spirit Elite – „Der Alltags-Sneaker“

Lacoste LT Spirit EliteDer LACOSTE LT Spirit Elite ist der sportliche Golf-Lifestyle-Alltagsschuh für den Einkaufsbummel, den Städtetrip oder die Grillparty und nicht zum performen auf dem Grün gedacht. Das tief im Golfsport verwurzelte Unternehmen Lacoste versteht es, High-Performance-Elemente und klassische Design-Details in seinen stylishen Sneakern zu kombinieren. Der Schuh aus atmungsaktivem Funktionspiqué glänzt durch perfekte Passform und hohen Tragekomfort.

Preis laut Hersteller: 135,- Euro
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LACOSTE LT Spirit Elite Sport Sneaker
LACOSTE LT Spirit Elite Sport Sneaker im Test © jfx

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Herren Golfschuhe – Heiße Sohlen mit Softspikes oder Noppen

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Heavy Metal ist out – Herren Golfschuhe haben heute Softspikes oder Noppen! Weg mit den altbackenen Metallspikes-Business-Schuhen, hier findest Du 5 Modelle Herren Golfschuhe, die wir getestet haben und weiterempfehlen.

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PUMA Ignite Spikeless Sport – „Der angenehm Leichte“

Puma Ignite Spikeless Sport GolfNimm’s leicht! Der Puma Ignite Spikeless Sport Golfschuh aus der Heritage Kollektion ist ein wahres Fliegengewicht auf dem Golfplatz und abseits davon. Die Material-Kombination aus innovativem, sportlich-leichtem Mesh und Premium-Leder ist atmungsaktiv und wasserdicht (mit 1 Jahr Garantie). Aufgrund der positiven Materialeigenschaften ist der komfortable Golf-Sneaker superleicht und bietet gute Performance bei Halt und Traktion. Auch mit Disc-Verschluss erhältlich!

Preis laut Hersteller: 120,- Euro
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G/FORE The Gallivanter – „Der edle Klassiker“

G/FORE The GallivanterWer auf den klassischen Golfschuh-Look steht, liegt mit dem G/FORE The Gallivanter genau richtig! Stilvoll und komfortabel kombiniert dieser hochwertige Golfschuh aus Kalifornien eine athletische Passform mit wasserdichtem Premium-Leder. Eine ultra lightweight Sohle sorgt für beste Traktion beim Golfschwung und das exklusive Design für einen wirklich stilvollen Auftritt. Kein Wunder, dass auch Bubba Watson auf die edlen Schnürer steht.

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Skechers GO GOLF Elite 2 – „Der bequeme Schlichte“

Skechers GO GOLF Elite 2 Golf HerrenschuhDer GO GOLF Elite 2 ist ein schlichter Golfschuh, der sehr gut performt und ohne Schnick-Schnack auskommt. Der Schuh punktet durch eine perfekte Kombination aus hochwertigem Obermaterial und einer komfortablen Traktionslaufsohle ohne Stollen – das merkt man auf der Runde! Der komfortable, wasserfeste Schuh spornt mit seiner strapazierfähigen TPU-Platte und einer Zwischensohle für Traktionskontrolle zu Höchstleistungen in Sachen Performance an.

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LACOSTE Explorateur Sport – „Der Street-Sneaker“

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Herzlichen Glückwunsch, Bernhard Langer!

Jason und Bernhard Langer
© jfx

Was hat der gebürtige Schwabe Bernhard Langer in seiner langen Karriere nicht schon alles gewonnen: 105 Turniersiege gehen auf sein Konto, zwei Majors – darunter der legendäre Sieg 1985 beim Masters in Augusta, der den jungen Mann aus Anhausen im Landkreis Augsburg über Nacht zum Star werden ließ.

Heute, 32 Jahre später, ist Bernhard Langer noch immer so erfolgreich wie kein anderer deutscher Golfprofi vor und nach ihm. Knapp 34 Millionen Dollar hat er bisher allein auf der PGA Tour Champions  verdient. Drei Mal in Folge gewann er den renommierten Schwab Cup, zuletzt 2016.

Wille, Ehrgeiz, Disziplin und Top-Leistungen

Bernhard Langer in WINSTONgolf
Bernhard Langer in WINSTONgolf
© stefan von stengel

Völlig nebensächlich, dass er seit fast zehn Jahren vorwiegend auf der amerikanischen Senioren Tour unterwegs ist.

Viele der über 50jährigen lassen hier ihre aktive Laufbahn mehr oder weniger entspannt ausklingen, nicht so Bernhard Langer. Der hat die Kollegen ziemlich geschockt, als er mit exakt den gleichen Ambitionen, die ihn zuvor weltweit auszeichneten, auch auf der PGA Tour Champions loslegte.

Den staunenden Kollegen zeigte er eindrucksvoll, wie Golfer auch jenseits der 50 mit eisernem Willen, Ehrgeiz und Disziplin Top-Leistungen erbringen können. Für ihn persönlich mündeten sie in zehn Senior Major-Siege und 2014 mit 56 Jahren sogar in einen achten Platz beim regulären US Masters in Augusta.

„Es gibt nichts Besseres als zu siegen“, sagte Langer einmal und „der Golfball weiß doch nicht wie alt ich bin“ – und getreu diesem Motto geht er auch mit 60 seinen Weg. Täglich arbeitet er im hauseigenen Fitnessstudio, um die alternden Muskeln beweglich zu halten, er achtet auf seine Ernährung, verzichtet gänzlich auf Alkohol.

Langer ist tief gläubiger Christ, einer, wie er sagt, der „die Bibel als Gebrauchsanweisung für das Leben nutzt“. Er redet gern über seinen Glauben, vielleicht sogar noch lieber als über Golf.

Lebensmittelpunkt USA, Heimat Deutschland

Seiner Popularität in Deutschland hat es keinen Abbruch getan, dass er 1984, als er die Amerikanerin Vikki Carol heiratete, seinen Lebensmittelpunkt nach Boca Raton in Florida verlegte. Dort wohnt er bis heute. Vier Kinder hat das Paar, mindestens einmal im Jahr kommt die Familie nach Deutschland, um die Verwandten in der Heimat zu besuchen. Ganz in der Nähe ist auch der Hauptsitz der Langer Sport Marketing GmbH, die er mit seinem Bruder Erwin betreibt und die internationale Turniere in ganz Deutschland organisiert und mit fachlichem Know-how unterstützt.

Vom Caddie an die Spitze der Golf-Weltrangliste

Profi-Golfer Bernhard Langer
Bernhard Langer ist seit 1979 Profi © jfx

Ein Abstecher in den Golfclub Augsburg in Burgwalden gehört für Bernhard Langer bei jedem Deutschland-Besuch dazu. Wie früher, fährt er auch heute noch gern mit dem Fahrrad in jenen Golfclub, in dem seine Karriere ganz unspektakulär begann.

Als neunjähriger Bub arbeitete Bernhard Langer dort als Caddie. Er trägt die Taschen der Golfspieler, um sich ein paar Mark Taschengeld zu verdienen. Dann spielt er selbst, gewinnt die ersten Turniere. Die Eltern sind wenig begeistert, als er daraufhin eine Ausbildung zum Golflehrer beginnt. Doch schnell stellen sich Erfolge ein.

Langer wird 1979 Profi und gehört in den 70er und 80er Jahren zu den besten Golfspielern weltweit. 1986 erklimmt er als erster Deutscher die Spitze der Golf Herren Weltrangliste. Nach zehn aktiven Ryder-Cup-Teilnahmen wird Bernhard Langer 2014 zum Kapitän des Europäischen Ryder-Cup-Teams ernannt. Er führt das Kollektiv zum historischen 18,5:9,5-Erfolg gegen die USA.

Was macht Langer an seinem Jubeltag? Golf spielen!

Bei all seinen Erfolgen, Rekorden und Auszeichnungen – darunter das Bundesverdienstkreuz ebenso wie der Orden des Britischen Empire (OBE) – abgehoben ist der Schwabe nie. Die Erklärung ist für ihn ganz einfach: „Das Golfspielen selbst lehrt einen Demut. Es ist die schwierigste Sportart, die ich kenne. Man ist so weit weg von der Perfektion und wird immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.“ Und was macht Langer an seinem Jubeltag? Er spielt Golf, was sonst?

Macht sich das Geburtstagskind heute selbst ein großes Geschenk und verteidigt erfolgreich seinen Titel bei der Boeing Classic in Snoqualmie, Washington? Vor der Finalrunde liegt der 60jährige vier Schläge hinter dem führenden Amerikaner Jerry Kelly.

Bernhard Langer beim Abschlag
Bernhard Langer beim Abschlag auf WINSTONlinks in Deutschland 2016 © jfx

Spiel mit Joost – Exklusiver Golftag mit Joost Luiten für drei Amateurgolfer

Spiel mit Joost auf WINSTONgolf
© winstongolf

„Spiel mit Joost!“ hieß der Aufruf des Gewinnspiels und Matthijs Morskate, Erik van Tatenhove und Femmie Loijenga wurden die drei glücklichen Gewinner, welche am 19. August die Ehre hatten, in einem exklusiven Flight mit dem niederländischen Golfstar Joost Luiten auf WINSTONgolf zu spielen.

Spiel mit Joost auf WINSTONlinks

selfie mit joost luiten
Gewinner-Selfie mit Joost Luiten © winstongolf

Der besondere Tag auf der Anlage in Vorbeck (bei Schwerin) startete mit einem gemeinsamen FrÜhstück und anschließendem Warm-up auf der Driving Range, bevor es um 11 Uhr auf den WINSTONlinks Course ging.

Fast 2.000 niederlÄndische Golfer hatten zuvor am Gewinnspiel „Spiel mit Joost!“ teilgenommen, von denen die 3 glücklichen Gewinner ausgelost wurden und den unvergesslichen Golftag antreten durften.

Auch Freunde und Familie waren eingeladen, die Gewinner bei diesem einzigartigen Golferlebnis auf dem Golfplatz zu begleiten. Nach der Runde konnten Erinnerungsfotos mit dem 31-jährigen Holländer gemacht werden. Danach ging es zum gemeinsamen Abendessen, bei dem noch ein wenig gefachsimpelt wurde.

Schwungtipps vom Golfstar
Schwungtipps vom Golfstar © winstongolf

Joost Luiten – erfolgreichster Golfstar aus den Niederlanden

Joost Luiten und die Gewinner
Der Profigolfer nahm sich Zeit für die Amateurgolfer © winstongolf

Joost Luiten ist derzeit der erfolgreichste Profi-Golfer aus den Niederlanden und hat in der Vergangenheit schon viele wichtige Turniere gewinnen kÖnnen, darunter z.B. die ISPS Handa Wales Open 2014 und die KLM Open 2013. Die derzeitige Nummer 85 der Golf Weltrangliste der Herren sorgte erst kürzlich für ein Hole-in-One beim PGA Championship.

WINSTONgolf und Joost Luiten

„Seit April 2010 unterstützt WINSTONgolf Joost Luiten und ist mit ihm freundschaftlich verbunden,“ sagt Stefanie Merchel, Director of Operations bei WINSTONgolf. „Joost trainiert regelmäßig auf unserer Anlage und ist bei hochkarätigen Veranstaltungen zu Gast. Wir freuen uns sehr, dass er sich heute für die Amateure so viel Zeit genommen hat.“

Ein entspannter Joost Luiten sagte im Anschluss an die Runde. „Bei WINSTONgolf fühle ich mich immer wie zu Hause. Die Anlage ist einfach einmalig und ich habe den heutigen Tag sehr genossen. Es hat mir viel Spaß gemacht, den drei Gewinnern ein paar Tipps zu geben und einen wunderbaren Golftag hier zu verbringen.“

Spiel mit Joost Gewinner
Stefanie Merchel (l.) mit den 3 Gewinnern und Joost Luiten (M.) © winstongolf

Chance auf signierte Golf-Artikel bei Arrangement-Buchung

Für alle Teilnehmer, die diesmal nicht zu den glücklichen Gewinnern zählten, sorgt WINSTONgolf noch für ein kleines Trostpflaster: Wer Lust bekommen hat, auf Joosts Spuren Golf zu spielen und ein WINSTONgolf-Arrangement bucht, sichert sich die Chance auf einen Golf-Artikel mit der Original-Unterschrift des sympathischen Profigolfers.

Hierbei gilt es jedoch, schnell zu sein! Nur die ersten 13 Golfer, die an der Rezeption begrüßt werden, erhalten einen von Joost Luiten handsignierten WINSTONgolf-Artikel!

WINSTONgolf Facebook
Spiel mit Joost: WINSTONlinks gefällt das © winstongolf

Solheim-Cup 2017: US-Team verteidigt den Titel

Caroline Masson
© tristan jones

Das Damenteam der USA entscheidet den Solheim Cup 2017 für sich: Die amerikanische Mannschaft setzt sich mit 16,5 zu 11,5 im West Des Moines Golf & Country Club (Iowa) gegen die Auswahl Europas durch und verteidigt damit den Titel.

Das europäische Team von Kapitänin Annika Sörenstam konnte es am Finaltag in den zwölf ausstehenden Einzelpartien noch einmal spannend machen. Die Amerikanerinnen hatten sich nach den ersten beiden Spieltagen in den Team-Partien bereits deutlich abgesetzt und lagen mit 10,5 zu 5,5 scheinbar uneinholbar vorne. Am Finaltag mussten die Europäerinnen also in den zwölf Einzelpartien punkten, um noch eine Chance auf den Sieg beim Solheim Cup zu wahren.

Golf-Team-Germany-Spielerin Caroline Masson siegte souverän im Einzel gegen Michelle Wie und bezwang sie dabei klar mit 4:2. Aber am Ende waren sechs gewonnene Partien doch zu wenig, um dem US-Team den zehnten Titel streitig zu machen.

„Ich bin so stolz auf meine Mannschaft. Wir haben bis zum Ende gekämpft und teilweise herausragendes Golf gespielt! Hut ab vor dem US-Team, das teils das beste Golf gespielt hat, das ich je gesehen habe“, zog die einizige deutsche Golferin Caroline Masson Fazit bei ihrem insgesamt dritten Solheim Cup.

Nachdem 2015 der Solheim Cup in St. Leon-Rot ausgetragen wurde, ist Europa auch 2019 wieder Ausrichter des prestigeträchtigen Events. Vom 13. bis 15. September 2019 findet der Teamvergleich zwischen den besten Spielerinnen Europas und der USA in Gleneagles (Schottland) statt.

Solheim Cup 2017 – Die Teams im Überblick

Team Europa

Annika Sörenstam (Kapitänin), Georgia Hall, Florentyna Parker, Melissa Reid, Jodi Ewart Shadoff, Charley Hull, (alle England), Catriona Matthew (Schottland) Karine Icher (Frankreich), Carlotta Ciganda (Spanien), Anna Nordqvist, Madeline Sagstrom (Schweden), Caroline Masson (Gladbeck) und Emily Pedersen (Dänemark)

Team USA

Juli Inkster (Kapitänin), Lexi Thompson, Stacy Lewis, Gerina Piller, Cristie Kerr, Paula Creamer, Danielle Kang, Michelle Wie, Brittany Lang, Lizette Salas, Brittany Lincicome, Angel Yin und Austin Ernst

Solheim Cup 2017
Das siegreiche US-Damengolf-Team © tristan jones

Hacker’s Paradise: 3 Gründe, weshalb Du ein schlechter Golfer bist

Hackers Paradise
© clickimages / depositphotos

Der kürzeste Golf-Witz? „Ich kann Golf“! Finde Dich besser so früh wie möglich damit ab: Jenseits des Plus-Handicaps sind wir leider alle nur schlechte Golfer – sogenannte „Hacker“!

Du bist ein schlechter Golfer!

Die meisten können oder wollen es sich nicht eingestehen. Aber spätestens wenn Du mal wieder die Profis auf der Tour bei SKY Sport siehst und was jene dort so veranstalten, beschleicht Dich unweigerlich die leise Ahnung: Ja, Du bist ein schlechter Golfer – ein ordinärer „Hacker“!

Slice, Benzinger, Mulligan! Wenn man überhaupt von „Golf spielen“ sprechen kann, dann frühestens ab Handicap 18 – dann gilt man nämlich unter anderen Durchschnitts-Golfern als „spielstark“. Tja, blöd: Etwa 74 Prozent aller Golfer erreichen dieses Handicap niemals in ihrem Leben und werden deshalb völlig zurecht von den wenigen Auserwählten, die sich unter diese magische Grenze spielen, als Hacker bezeichnet. Die meisten Hacker sehen dieser Tatsache auch, mehr oder weniger gelassen, aber realistisch ins Auge. Besonders die, die es nicht mal schaffen unter 100 Schläge über volle 18 Löcher zu kommen. Pffff!

Aber auch allen anderen öffnen wir jetzt gleich mal die Augen… Harte Worte, die den ein oder anderen schmerzvoll treffen werden, wie ein 1-Piece-Rangeball gegen das nackte Schienbein – aber es ist nunmal die bittere Wahrheit: Du bist ein schlechter Golfer!

Gründe, warum Du schlecht Golf spielst:

1. Du spielst nicht oft genug Golf

Golf Hacker
Hacker im natürlichen Lebensraum © designpics / depositphotos

Wie viel denkst Du, müsstest Du spielen bzw. üben, um wirklich gut zu werden? Wöchentlich? Tut mir leid, Cut verpasst! Auch wenn ein Großteil aller Golfer weltweit nur eine Handvoll Abschlagszeiten pro Jahr spielt und somit einmal in der Woche im Allgemeinen sogar noch ziemlich häufig ist – doch in der Realität reicht einmal in der Woche trainieren nur aus, um gerade so im Schwung zu bleiben.

Die meisten aufstrebenden Tourspieler üben ein Minimum von 6 Stunden pro Tag (und das ist nicht die Zeit, die sie für eine 18-Loch-Runde brauchen, wie bei Dir). Für die meisten von uns ist so ein Trainingspensum schlichtweg unrealistisch. Aber selbst wenn wir stundenlang und jeden Tag damit verbringen könnten, an unserem Spiel zu arbeiten, müssen wir auch wissen, was wir tun sollen – was wiederum bedeutet, dass wir auch noch einen guten Trainer brauchen…

2. Du hast Dir eine schlechte Technik angeeignet

Golf Rückenschmerzen
Haltung wie ein Fragezeichen © boggy22 / depositphotos

Die meisten Golfer haben von anderen durchschnittlichen Golfern gelernt, Golf zu spielen – Kollegen, Freunde und Familienmitglieder. So waren wir von Anfang an verwirrt und haben reihenweise Fehler einstudiert. Wenn du endlich mal zum Pro gehen würdest, wäre die Lernkurve viel größer!

Aber wenn Du nun plötzlich dort den richtigen Griff einnimmst, wirst Du Dich so unwohl fühlen, dass Du wahrscheinlich ganz schnell zu Deinem alten, falschen Griff zurückkehrst. Stand, Haltung, Schwung – das gilt für alles. Übung macht nur den Meister, wenn man richtig trainiert. Da hilft Dir jetzt auch das beste Golf E-Book nichts mehr.

In jedem Fall weißt Du jetzt, dass Golf richtig zu spielen nicht nur häufiger spielen heißt! Überzeugt? Aber dann gibt es da ja noch eine andere Tatsache…

3. Du hast einfach kein oder zu wenig Talent

Unterricht und Übung werden Dich nur ein kleines Stück weiter bringen, dann folgt Stagnation, vielleicht sogar Rückschritt. Um wirklich „gut“ im Golf zu sein, musst Du auch ein bisschen Talent irgendwo in Deinen Knochen stecken bzw. am besten auch zwischen Deinen Ohren haben.

Betrachte den Unterschied zwischen Deinem Clubmeister und einem Spieler auf Tour. Beide haben im Laufe der Jahre ihre Hintern bewegt und unaufhörlich trainiert. Beide haben die richtige Theorie und Praxis gepaukt und beide sind (Fanfarengeräusch): Scratch-Golfer! Doch die meisten Golfprofessionals schaffen es nicht auf die Tour, denn das außerordentliche Talent, welches Jungs wie Rory und Tiger gottgegeben besitzen, fehlt ihnen von Natur aus schlichtweg.

Talent ist leider keine zu erlernende Fähigkeit – man hat es oder man hat es nicht! Nur die Kontrolle über die Psyche, die Beherrschung des schwer zu bändigenden „Mental-Game“ ist im Golf bereits ein eigenes Talent für sich. Pro Tour Golfer sind ausgezeichnete Manager des Raumes zwischen ihren Ohren und diese Fähigkeit allein führt schon zu einer Trennung von Weizen und Spreu, von Tour-Spieler und Clubmeister.

Schlechter Golfer? Das ist okay!

Nun, da die frechen Thesen an die Tür genagelt wurden, sollte es auch der Letzte begriffen haben: Für 74 Prozent aller Golfer ist es nahezu unmöglich, zu Lebzeiten den Begriff Hacker einmal ablegen zu können! Und das lässt uns zur Ausgangssituation zurückkehren: Bist Du kein guter Golfer, bist Du ein schlechter Golfer – und nach meiner Logik betrifft das jeden, der nicht regelmäßig unter Par spielt.

Golf Billard
Hauptsache Spaß am Spiel © tommumf

Natürlich ist ein Hcp 26 besser als ein Hcp 35, aber letztendlich wissen wir, dass wir hier nur über ein paar Schläge Unterschied reden und das ist doch nur Haarspalterei, oder? Geld verdienen werden die meisten von uns mit dem Sport (zumindest AUF dem Platz) wohl nicht mehr, denn dafür sind wir schlicht und ergreifend zu schlecht! Freuen wir uns lieber über den einmal gewonnenen Blumentopf beim Nettosieg vor ein paar Jahren (wenn überhaupt). Und jetzt alle im Chor: Wir sind schlechte Golfer!

Aber das Gute ist: Es ist okay! Wenn Du Deinen Platz in der Golfwelt als Hacker, als (ambitionierter) Hobbygolfer demütig akzeptierst und diesen ganzen „Guter Golfspieler“-Kram frühstmöglich hinter Dir lässt, kannst Du das Spiel geniessen und ganz einfach nur Freude und Spaß am Golf haben. Und das ist doch schließlich der einzige Grund, warum Du das Spiel so liebst, oder? 🙂 🙂 🙂

Bedenke: „A bad attitude is worse than a bad swing“!

Platz 3 bei British Open – Caroline Masson erhält Solheim-Cup Wildcard

Caroline Masson beim Abschlag
© golfsupport.nl / frank vuylsteke

Caroline Masson feiert bei der Ricoh Women’s British Open 2017 im schottischen Kingsbarns das beste Majorergebnis ihrer Karriere und wird Dritte. Dank ihrer tollen Leistung in der British-Open-Woche erhält sie von Europas Kapitänin Annika Sörenstam eine Wildcard für den Solheim Cup, der in zwei Wochen in den USA stattfindet.

Caroline Masson bei Women’s British Open auf Platz drei

„Ich bin natürlich super glücklich mit dem Verlauf der letzten Wochen. Eine Top-Drei-Platzierung bei der British Open ist schon etwas Besonderes“, freute sich Caroline Masson nach ihrer Finalrunde und hob vor allem ihre Leistung am Wochenende hervor. Nach einer guten Auftaktrunde mit 69 Schlägen war die 28-Jährige am zweiten Tag mit einer 72 auf Position 34 zurückgefallen, doch mit zwei 67er-Runden spielte sich Masson noch bis auf den 3. Platz vor. Den Sieg sicherte sich die Südkoreanerin In-Kyung Kim, vor Jodi Ewart Shadoff aus England.

Wildcard für Solheim-Cup von Annika Sörenstam

Masson verbesserte sich dank ihres dritten Rangs und eines neunten Platzes bei der Scottish Open eine Woche zuvor in der Weltrangliste und in der Jahreswertung der LPGA-Tour mit einem Sprung in die Top 50. Auf der Ladies European Tour gelang der Deutschen sogar der Sprung auf Platz vier.

Zuletzt holte das US-Team den Cup © cornelia bruckner

Das Highlight: Im Anschluss an die British Open nominierte die schwedische Solheim-Cup-Kapitänin Annika Sörenstam Caro Masson für den Team-Wettkampf zwischen Europa und den USA.

„Die Nominierung für den Solheim Cup ist natürlich super, ich wollte einfach unbedingt dabei sein und wusste, dass ich schon zwei richtig gute Wochen haben musste, um meinen Pick zu garantieren. Ich bin sehr glücklich, dass ich dem Druck so gut standhalten konnte und nun in Des Moines die europäischen Farben zum dritten Mal vertreten darf.“

Vom 18. bis 20. August 2017 ist Masson zum dritten Mal in Folge Teil des europäischen Teams, das in West Des Moines (Iowa) versuchen wird, den Titel zurück nach Europa zu holen. Die USA hatten den letzten Solheim Cup im Golf Club St. Leon-Rot für sich entschieden.

Die Teams des Solheim Cups 2017 im Überblick

Solheim-Cup Team Europa

Georgia Hall, Florentyna Parker, Melissa Reid, Jodi Ewart Shadoff, Charley Hull (alle England), Suzann Pettersen (Norwegen), Karine Icher (Frankreich), Carlotta Ciganda (Spanien), Anna Nordqvist, Madeline Sagstrom (Schweden), Caroline Masson (Deutschland) und Emily Pedersen (Dänemark).

Kapitänin: Annika Sörenstam

Solheim-Cup Team USA

Lexi Thompson, Stacy Lewis, Gerina Piller, Cristie Kerr, Jessica Korda, Danielle Kang, Michelle Wie, Brittany Lang, Lizette Salas, Brittany Lincicome, Angel Yin und Austin Ernst.

Kapitänin: Juli Inkster

Rory McIlroy feuert Caddy – Wer wird der Neue an der Tasche?

© nike golf

McIlroy hat scheinbar einen neuen Mann für seine Tasche gefunden, nachdem er die Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Caddy nach 9 Jahren beendet hatte – nur 9 Wochen vor dem PGA Championship.

Rory McIlroy feuert Caddy Fitzgerald

Laut Reuters wird die Abreise seines Ex-Caddys J.P. Fitzgerald noch in dieser Woche, vor dem WGC Bridgestone Invitational am 3. August, von McIlroy bekannt gegeben. Der Nordire zieht damit die Konsequenzen aus der schwachen Leistung der laufenden Saison 2017: Bisher stehen nur drei Top-Fünf-Platzierungen zu Buche – nicht ausreichend für die ehemalige Nummer eins der Welt.

McIlroy und Fitzgerald gewannen gemeinsam vier Major Championships, zwei World Golf Championships, drei PGA Tour Titel, vier European Tour Titel und standen mit ihrer Arbeit ganz oben auf der Geldliste – auf beiden Seiten des Atlantiks.

Laut offizieller Forbes-Liste verdiente Fitzgerald im letzten Jahr immerhin 1,65 Millionen US-Dollar an der Seite von McIlroy.

Wer wird der neue Caddy von McIlroy?

Nachdem es gestern zunächst Gerüchte gab, dass Phil’s Ex-Caddy „Bones“ die richtige Wahl für McIlroy sein könnte, entwickelte sich innerhalb von 24 Stunden eine neue Lage. Der Telegraph berichtete, dass McIlroy für mindestens die nächsten zwei Events einen Caddie „auf Notfall-Basis“ haben wird.

Laut einem Telegraph Bericht, wird sein bester Freund Harry Diamond den (Freundschafts-)Dienst an McIlroys Tasche für den WGC und nächste Woche bei der PGA Championship tun.

Harry Diamond ist ein Geschäftsmann und trug zuletzt die Tasche seines Freundes, als dieser 2005 bei den Irish Open als 16-jähriges Amateurwunder spielte.

Kein Caddy-Statement von McIlroy

Bisher gibt es kein offizielles Statement von McIlroy selbst, der ja immer sehr die gute Unterstützung seines bisherigen Caddys Fitzgerald lobte. Zuletzt bei The Open, aber auch nach dem Masters 2011 konnte er sich auf seinen Mann an der Tasche verlassen, als er in seinem Spiel selbst deutlich ins Schwanken geriet.

Bernhard Langer – Wiederholung des Senior British Open Triumphs

© phil inglis / getty images

Wieder einmal beweist Bernhard Langer seine Ausnahmestellung im Golfsport. Der 59-jährige Anhausener gewann am gestrigen Sonntag im Royal Porthcawl GC seinen zehnten Major-Titel auf der Senioren-Tour – an gleicher Stätte, an der er vor vier Jahren die Konkurrenz mit 13 Schläge Vorsprung deklassierte. Mit dieser Marke ist er der beste Seniorenspieler aller Zeiten und lässt sogar die Golfikonen Jack Nicklaus und Gary Player hinter sich.

Start-Ziel-Sieg beim einzigen Major-Turnier in Europa

Der Deutsche spielte bei widrigsten Wetterbedingungen auf dem Championship Course an der Südküste von Wales Runden von 69, 74, 65 und 72 Schlägen (Gesamt 280) und brachte ein Endergebnis von vier Schlägen unter Par ins Clubhaus.

Letztlich ungefährdet mit einem Vorsprung von drei Zählern vor Corey Pavin (USA) sicherte sich der bayerische Spitzenathlet seinen dritten Titel bei der Senior British Open nach 2010 und 2014. Auf den geteilten dritten Rang kamen die Amerikaner Fred Couples und Billy Andrade sowie der Australier Peter Lonard.

„Wiederholungstäter“ Bernhard Langer

„Wiederholungstäter“ Langer blickt mit dem neuesten Triumph auf seine bislang erfolgreichste Saison bei den „Champions“ zurück. Nach gut der Hälfte des Wettspielkalenders siegte er bereits bei vier Turnieren, drei Siege davon waren Major-Events.

Bernhard Langer, der in 4 Wochen seinen 60. Geburtstag begeht, dominiert seit einem Jahrzehnt den Profigolfsport der Über-50-jährigen. Er gewann acht Mal die Preisgeldrangliste der PGA Tour Champions und entschied allein in den vergangenen drei Jahren die Saisonwertung um den Charles Schwab Cup in Übersee für sich.

Langer startberechtigt bei The Open 2018

Bernhard Langer bezwang beinahe als Einziger im gesamten Teilnehmerfeld der Senior British Open 2017 den schwierigen Links-Course von Royal Porthcawl. Besonders am stürmischen Tag 2 zeigte der äußerst anspruchsvolle Links-Course am Atlantik seine Schwierigkeit. Ein Beleg dafür: Insgesamt lagen am Ende nur zwei Spieler unter Platzstandard.

„Es ist ein fantastisches Gefühl, hier erneut gewonnen zu haben“, resümierte ein sichtlich zufriedener Langer nach seinem Triumph in Großbritannien, der durch diesen Titel im nächsten Jahr bei der British Open im schottischen Carnoustie startberechtigt ist. An dem Spielort seines ersten Senior British Open Titels von vor sieben Jahren.

Bernhard Langer, hier beim Abschlag auf WINSTONlinks 2016 © jfx

Märkischer Golfclub Potsdam – Golf-Perle in der Mark Brandenburg

© mgc

Märkischer Golfclub Potsdam heißt die Golf-Perle vor den Toren Berlins, unweit von der Brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam gelegen, im Ortsteil Phöben der Stadt Werder an der Havel. Von seinen Mitgliedern wird der Golfclub liebevoll „Der Märkische“ genannt.

Willkommen im Märkischen

Herzlich Willkommen im Märkischen © jfx

Aus der Berliner City ist der Märkische mit dem Auto über die A10 und L90 in circa 40 Minuten erreichbar. Der Club findet sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark, am Nordhang des Wachtelberges, unmittelbar an der Havel, eingebettet in die Märkische Landschaft.

Am Eingang der über 130 Hektar großen Golfanlage wird der Besucher bereits freundlich durch ein Schild begrüßt: „Herzlich Willkommen im Märkischen Golfclub Potsdam“.

Märkischer Golfclub Potsdam

Die 27-Loch Anlage im MGC Potsdam besteht aus dem 18 Loch Fontane Course (Par 72), dem 9 Loch Lenné Course (Par 36) und einem 9 Loch Kurzplatz (Par 27). Die Golfanlage des MGC hat den Anspruch, sowohl für Fortgeschrittene als auch für Anfänger einen sportlichen und gesellschaftlichen Rahmen zu schaffen sowie einen Ort zum Genießen und Wohlfühlen.

Das Clubhaus des MGC Potsdam © mgc

18 Loch Fontane Course – Eindrucksvoller Meisterschaftsplatz

Das Herzstück des MGC ist der 18-Loch Meisterschaftskurs, der im Sommer 1995 nach Plänen von Golfplatzarchitekt Christoph Städler auf einem circa 70 Hektar großen Gelände fertiggestellt wurde und nach dem deutschen Schriftsteller Heinrich Theodor Fontane benannt wurde.

Hanglagen sorgen spieltechnisch für Abwechslung © jfx

Das Layout des Platzes stellt sportlich hohe Ansprüche, ist aber gut lösbar. Das Relief ist optisch gefällig bewegt, unterschiedliche Hanglagen sorgen spieltechnisch für Abwechslung.

Exakt im Zentrum des Areals befindet sich eine leichte Anhöhe, von welcher aus man alle 18 Spielbahnen überblicken kann.

Der Fontane Course lässt auf seinen 18 Bahnen wenig zu wünschen übrig: Erhöhte Abschläge, von Graugänsen bewohnte Wasserhindernisse, gepflegte (Doppel-)Grüns und abwechslungsreiche Fairways, die mal leicht bergauf und dann wieder bergab gehen.

Besonderen Eindruck hinterlässt die Bahn 18, ein nicht allzu schweres Par 4, das sich in Richtung Clubhaus entlang eines Wasserhindernisses erstreckt. Das Grün liegt direkt vor der großzügigen Clubhausterrasse, wo man dann zum Abschluss der Runde vor Publikum putten darf.

Das 18-Loch-Greenfee kostet hier wochentags 45,- und am Wochenende 65,- Euro.

Bahn 18 des Fontane Course © mgc

9 Loch Lenné Platz – Taktik & Technik in herrlicher Landschaft

Auch der nach dem preußischen Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné benannte 9 Loch Platz bietet Golfern aller Spielstärken ideale Voraussetzungen für eine schnelle Runde in herrlicher Landschaft mit unterschiedlichen Perspektiven.

Abschlag der Bahn 6 © jfx

Leicht hügelige, geschwungenen Spielbahnen sowie Sandbunker, Wasserhindernisse und Aus-Grenzen prägen den Lauf des Lenné-Kurses.

Aufgrund der nicht all zu langen Fairways, ist dieser Platz neben Könnern und Fortgeschrittenen auch für Anfänger genau der richtige Ort, technische und taktische Grundlagen zu vertiefen und ganz neue Golf-Erfahrungen zu sammeln.

Anfang 2017 wurden einige Bahnen im Layout des Lenné-Kurses ein wenig verändert: 2 neue Bahnen kamen hinzu und lösten 2 ältere ab. Zusätzlich wurden einige Abschläge auf bereits bestehenden Bahnen leicht versetzt, um das Spielerlebnis auf dem ohnehin schon sehr spannenden Kurs noch abwechslungsreicher zu gestalten.

Der Preis für ein 9 Löcher-Greenfee liegt hier wochentags bei 25,- und am Wochenende bei 35,- Euro.

Bahn 9 des Lenné Course © mgc

Family Course – Öffentlicher Kurzplatz ohne Platzreife

Wer sein Kurzspiel trainieren oder erst einmal schnuppern möchte, kann dies ganz entspannt auf dem öffentlichen Kurzplatz tun – dem Adjutant24 Family Course.

Family Adjutant 24 Kurzplatz © mgc

Hier wird kein Handicap benötigt. Auf dem 9 Loch Kurzplatz, der auch ohne Platzreife bespielbar ist, dürfen sowohl Golfinteressierte ohne Vorkenntnisse als auch geübte Golfer spielen.

Die 9 Bahnen des Adjutant 24 Family Platzes sind alle Par 3 Löcher, es gibt mehrere Bunker sowie ein großes Biotop in der Mitte des Areals. Auf fünf von neun Bahnen kommen Aus-Grenzen ins Spiel.

Der Platz befindet sich hinter der Golfakademie, leicht abseits des Clubhauses, flankiert von den hohen Bäumen des Waldes. Hier lässt es sich für Anfänger ruhig und stressfrei trainieren.

Die Tageskarte kostet hier wochentags 15,- und am Wochenende 20,- Euro.

Der Kurzplatz im MGC ist ohne Platzreife bespielbar © mgc

Golfodrom im Märkischen – Perfektes Training

Das Golfodrom Märkischer Golfclub gehört zu den modernsten Anlagen Europas. Die Driving Range hat einen Durchmesser von circa 380 Metern und kann von etwa 200 Abschlagplätzen kreisförmig zur Mitte hin bespielt werden. Bei schlechtem Wetter stehen zwei großzügige Hütten zur Verfügung, die insgesamt 18 Abschlagplätze bieten.

Titleist NXT Tour Übungsbälle © jfx

Keine Lust auf Dimple-lose, brettharte Rangebälle? Das dachten sich auch die Verantwortlichen im MGC: Seit Beginn der Saison 2015 übt man hier mit einem „echten“ Spielball, denn die Range ist ausschließlich bestückt mit weißen und neongelben Titleist NXT Tour Rangebällen. So macht Golftraining Spaß!

Auf der Anlage stehen ein Pitching-/Chipping-Grün mit Bunker und 3 Putting-Greens unterschiedlicher Größe und Ondulierungen zur Verfügung. Ein 1000 m² großes Putting-Green wurde direkt vor der Clubhausterrasse angelegt. Die Geschwindigkeit der Übungsgrüns entspricht weitestgehend der auf den Plätzen.

Märkischer Golfclub: Gastro, Proshop & Golfakademie

Blick von der Clubhaus Terrasse © jfx

Gastronomie „UnspielBar“

Fernab von Lärm und Alltagsstress, bietet das Club-Restaurant „UnspielBar“ frische saisonale und regionale Küche an.

Auf der gemütlichen Sonnenterrasse kann man den wunderschönen Blick über die 18. Spielbahn genießen, zum Beispiel in einem der aufgestellten Strandkörbe oder lieber bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen unter dem schützenden Sonnensegel.

Empfang und Pro-Shop

2 große Parkplätze am Clubhaus und zusätzliche Parkmöglichkeiten an der Golfakadamie Märkischer Golfclub bieten genug Kfz-Stellplätze, auch an hochfrequentierten Tagen.

Pro-Shop im MGC © mgc

Das ist Service: Der Empfang im Clubhaus und der daran angeschlossene Pro-Shop haben täglich geöffnet – 365 Tage im Jahr.

Im gut sortierten Pro-Shop findet man alles rund um den Golfsport: Von Kleinartikeln wie Bällen oder Tees, über modische Kleidung bis hin zu Schlägersätzen, Golfbags, Trolleys oder Logoware mit dem Emblem des Märkischen Golfclubs.

Das Empfangspersonal ist freundlich, berät gerne und kompetent und hilft auf Wunsch auch bei der Auswahl des richtigen Equipments.

Golfakademie im Märkischen

Ob Anfänger, fortgeschritten oder schon beinahe Profi – die Golfakademie im Märkischen hält für jeden Spieler und seine individuellen Bedürfnisse das passende Kursangebot bereit. Das 5köpfige Coachteam begleitet die golferischen Entwicklung der Schüler mit kompetentem Wissen und viel Erfahrung.

Jugendtraining im MGC
Jugendtraining im MGC © mgc

Für Golfinteressierte lohnt sich der Besuch eines Schnupperkurses: Hier ist das Spiel auf dem Kurzplatz im Anschluss an den circa 90minütigen Kursus im Preis von 19,- Euro pro Person inbegriffen ist. Leihschläger und Bälle werden gestellt, die Kurse finden regelmäßig samstags von 15 – 16:30 Uhr statt.

Besonders hervorzuheben ist das 5-Sterne-Jugendtraining, in dem die Entwicklung der persönlichen und sozialen Kompetenzen im Vordergrund steht. Individuelles, sportmotorisches Potential sowie die spielerische Auseinandersetzung mit Umwelt, Motivation, Fleiß und die golfsportspezifischen Fertigkeiten werden im MGC gezielt gefördert und aufgebaut.

Märkischer Golfclub Potsdam – GOLF1 Lieblingswiese

Für mich persönlich gehört der MGC zu meinen großen Favoriten in Berlin-Brandenburg: Die Golfanlagen des MGC Potsdam sind landschaftlich schön angelegt und bieten für Spieler jeder Spielstärke ihre Herausforderungen, welche jedoch sportlich durchaus als machbar anzusehen sind.

Landschaftlich schön,
herausfordernd aber machbar
© mgc

Die Übungsanlagen gehören für mich auch überregional zu den besten, denn hier ist für jede Trainingssituation gesorgt und es gibt ausreichend Platz. Allein die riesige Driving-Range mit den Titleist Übungsbällen verdient ein dickes Plus in puncto Training.

Das Personal im Märkischen Golfclub Potsdam ist stets sehr freundlich und hilfsbereit. Man hat nicht den Eindruck, dass hier ein Unterschied zwischen Mitgliedern oder Gästen gemacht wird.

Angenehm: Der Club ist zwar gut frequentiert, aber nicht hoffnungslos überlaufen – man findet hier immer die Möglichkeit noch eine Runde Golf zu spielen, zu angemessenen Preisen.

GOLF1-Lieblingswiese: Der Märkische © mgc

Der Märkische Golfclub Potsdam bekommt von mir die Empfehlung „GOLF1 Lieblingswiese“!

Tee Claw, BirdieBite, Papa Hummel – 3 coole Golf Must Haves

© rzoze / jfx

Vorbereitung ist beim Golf das A und O! Wer unsere Golf Must Haves im Bag hat, kann sich einige Vorteile beim Training und auf dem Platz zu Nutze machen, den Spaß-Faktor erhöhen und sich das Spiel erheblich erleichtern.

Golf Gadgets machen Spaß und kosten nicht viel Geld. Wenn Du Dir selbst oder einem anderen echten Golfliebhaber eine Freude machen möchtest, ohne Dich dabei in hohe Unkosten zu stürzen – dann greife z.B. zu den folgenden 3 coolen Golf Must Haves unter 20 Euro!

Diese Golf Must Haves sollten im Bag nicht fehlen:

Tee Claw – Endlich Training auf der Abschlagsmatte mit echten Tees

Schluss mit den ollen Gummischlauch-Tees der Abschlagsmatten bei Deinem Golf-Training auf der Range!

Tee Claw ist ein (R&A konformes) smartes Golf Gadget, welches Golfern erlaubt, ein echtes Tee auf den Kunstrasenmatten zu verwenden.

Tee Claw wurde entwickelt, um in der Oberfläche einer künstlichen Grasmatte befestigt zu werden und ersetzt den herkömmlichen, unbeherrschbaren und spröden Gummischlauch, der an der Unterseite der Matte umständlich durch ein Loch eingesetzt werden muß. Dadurch beugt Tee Claw Rückenschmerzen vor, weil es nicht mehr notwendig ist, die schweren und oftmals wasserdurchtränkten Synthetik-Matten anzuheben, um ein Gummi-Tee zu positionieren.

Tee Claw bietet die Möglichkeit der freien Tee-Platzierung überall auf der Matte – für Rechts- und Linkshänder, aller Niveaus gleichermaßen. Tee Claw gibt Dir ein gleichbleibendes, bequemes Gefühl – ganz genau mit den Tees, die Du auch auf der Golfrunde beim Spiel verwendest.

Tee Claw ist ein smartes Trainings-Tool für Dein Golfspiel

Tolles Trainings-Tool: Tee Claw © teeclaw

Aber Tee Claw ist mehr als nur ein Tee, es ist auch ein smartes Trainings-Tool: Keine unhandlichen Ausrichtung Sticks mehr! Mit den Tee Claw Lanyards bekommst Du mehr Vertrauen beim Abschlag, denn diese bieten Golfspielern eine visuelle Trainingshilfe, um die richtige Fußausrichtung oder den Schwungweg zu trainieren.

Die Tee Claw Lanyards bieten Golfern aller Handicapstufen eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten, Drills zu üben und sich zu verbessern (Beispiele findest Du in diesem Video). Das Lanyard sorgt außerdem auch für die Befestigung, falls das Tee Claw mal durch einen Fehlschlag herausgeschlagen werden sollte.

Eine 3er-Packung Tee Claw gibt’s für 19,95 Euro, mehr Informationen findest Du auf der TeeClaw-Homepage.

Eigene Tees auf Abschlagsmatte nutzen mit Tee Claw © jfx

BirdieBite – Der Super-Food-Energieriegel speziell für Golfer

Du weißt nicht, welchen Snack Du am besten als gesunden Energielieferanten mit auf Deine Golfrunde nehmen solltest?

Industriezuckerhaltige Müsli- und Schoko-Riegel sollten für Dich jedenfalls tabu sein, denn diese sind für Sportler gänzlich ungeeignet. Tu Dir etwas Gutes: Hier kommt BirdieBite in Spiel…

Golf ist bekannterweise physisch und psychisch ziemlich anspruchsvoll. Wie wichtig die richtige Ernährung während der circa 4stündigen Runde für ein erfolgreiches Spiel ist, wird von vielen noch immer unterschätzt.

BirdieBite ist der erste Energie-Riegel für die Golfrunde

Perfekter Runden-Snack: Birdiebite © jfx

BirdieBite wurde gemeinsam mit Ernährungsexperten entwickelt, um Golfern endlich eine perfekte und vor allem bedarfsgerechte Snack-Alternative zu bieten. Er ist natürlich, biologisch, gesund und liefert langanhaltende Energie – für mehr Kraft, Ausdauer und Konzentration auf der Golfrunde!

BirdieBite schmeckt herrlich fruchtig-nussig, mit einem Hauch von Zitrus und einer feinen Note Kakao. Der Power-Riegel enthält vorallem Nüsse, welche heute aus ernährungswissenschaftlicher Sicht wegen ihres hohen Anteils an wertvollen Fettsäuren, Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen hochgelobt werden. Zusätzlich enthalten sind Trockenfrüchte, welche kongeniale Partner zu Nüssen sind, denn sie sind ebenfalls eine reiche Vitamin- und Mineralstoff-Quelle.

Praktisch ist der Riegel übrigens auch, denn BirdieBite schmilzt nicht im Golfbag!

Ein 5er-Pack BirdieBite gibt’s für 12,95 Euro und bestellen kannst Du im BirdieBite-Shop.

Vollwertig und lecker: BirdieBite ist der perfekte Snack für die Runde © birdiebite

Papa Hummel – Premium Golfbälle im Beutel inkl. Golfball-Designer

Kein Golf ohne Bälle – aber bitte in Premium-Qualität und möglichst günstig!

Papa Hummel ist ein Golfzubehörlieferant aus dem Schwarzwald und hat neben seinen beliebten, nachhaltigen Bambus-Tees (lies unseren Artikel vom 9 Juni. 2016) nun auch hochentwickelte, günstige Premium-Golfbälle in seinem Produktportfolio.

Innovativ: Anders als üblich kommen die Papa Hummel Golfbälle nicht im Dutzend, sondern im 10er-Pack und in einem wiederverschließbaren Beutel mit Karabinerhaken – zur Befestigung an Deinem Bag, für einen schnellen Zugriff. Jedem 10er-Pack liegt ein wasserfester Golfball Designer bei – zur individuellen Markierung der Bälle.

Papa Hummel STRATEGOS und STRATEGOS PRO im 10er-Beutel

Runde Sache: Papa Hummel Golfbälle © jfx

Die Premium-Golfbälle von Papa Hummel haben ein aerodynamisches 352-Dimple Design und es gibt sie als 2-Layer („STRATEGOS“) und 3-Layer-Bälle („STRATEGOS PRO“):

Die 2-Layer STRATEGOS Golfbälle bieten optimale Spielbarkeit vom Abschlag bis zum Grün und eine reflektierende Beschichtung – für besonders gute Sichtbarkeit beim Ballflug und nach der Landung.

Bei den 3-Layer STRATEGOS PRO handelt es sich um langlebige Turnier Golfbälle, mit hochentwickeltem DuPont™ Surlyn® Ionomer Aufbau. Auch diese Typen sind innovativ, reflektierend beschichtet und damit sehr gut sichtbar.

Die Papa Hummel Premium Golfbälle gibt’s ab 19,99 Euro. Mehr Infos findest Du bei Papa Hummel.

Der Golfball-Mix mit je 5 x 2-Layer, 5 x 3-Layer Bällen und einem Golfball-Designer © papa hummel

Verlosung / Gewinnspiel: Tee Claw, BirdieBite, Papa Hummel

Wir verlosen in diesem Gewinnspiel 3 x 3er-Packung Tee Claw, 3 x 5er-Packung BirdieBite sowie 3 x 1 Premium Golf Ball Mix von Papa Hummel (enthält jeweils 5 x Strategos 2-Layer-Bälle und 5 x Strategos Pro 3-Layer-Bälle)!

Um an der Verlosung teilzunehmen, sag uns, welches Golf Gadget (zusätzlich zu den hier vorgestellten) in Deinem Bag auf keinen Fall fehlen darf!

Alles was Du dafür tun musst: Logge Dich ein und schreibe uns einen Kommentar mit Deiner Antwort oder kommentiere im dazugehörigen Posting auf Facebook. Beides zusammen ist übrigens erlaubt und verdoppelt sogar Deine Gewinnchance, denn alle Kommentare werden in einem Lostopf gesammelt und der Gewinner wird per Zufallsprinzip ausgelost.

Die Gewinner werden am Mittwoch, 26. Juli 2017 gezogen und im Anschluss namentlich bekannt gegeben sowie gleichzeitig per E-Mail bzw. Facebook-PN informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten unsere GOLF1 Gewinnspielbedingungen, die mit der Teilnahme akzeptiert werden.

Viel Spaß beim Mitmachen und viel Erfolg!

Birdies auf WINSTONgolf – Im Pro-Am mit den Stars der European Senior Open

© jfx

Die WINSTONgolf Senior Open sind für 2017 vorüber und der Sieger, der 50-jährige Waliser Phillip Price, durfte sich über die Trophäe und den Scheck von rund 50.000 Euro Preisgeld freuen. Gewinner gab es aber noch andere: Etwa die 36jährige Amateurgolferin Julia Wiedenbruch, die beim diesjährigen Pro-Am der WINSTONgolf Senior Open zusammen mit den Profis auf WINSTONlinks starten durfte.

Abschlagen mit den Profis beim Pro-Am in WINSTONgolf

Seit der Premiere der WINSTONgolf Senior Open im Jahr 2012, bietet das beliebte Golf-Event in Vorbeck (Mecklenburg-Vorpommern), das ein Höhepunkt im Kalender der European Senior Tour ist, auch für Amateurgolfer die günstige Möglichkeit auf ein unvergessliches Turnier-Erlebnis.

Allein schon das Zuschauen bei den Profis wird zur bleibenden Erinnerung, wer aber mit den Top-Spielern der European Senior Tour in einem Flight spielen und vielleicht sogar „geheime“ Tipps von ihnen ergattern möchte, bekommt bei WINSTONgolf die seltene Gelegenheit, sich einen der begehrten Startplätze im Pro-Am zu sichern.

Mit einer Handicap-Voraussetzung von -18 (gilt für Damen und Herren) und der Zahlung von circa 1.900,- Euro, kann man sich für das Pro-Am-Startpaket auf der fantastischen Anlage von WINSTONgolf anmelden.

Glück gehabt: WINSTONlinks spielen und Profigolf hautnah erleben

Julia Wiedenbruch mit Jan von GOLF1 vor dem Start am 2. Turniertag © jfx

Julia Wiedenbruch aus Düsseldorf konnte ihr Glück kaum fassen, als sie Anfang des Jahres erfuhr, dass sie beim Gewinnspiel um einen der begehrten Pro-Am-Plätze von WINSTONgolf ausgelost wurde. Die begeisterte Golferin, die vor 7 Jahren mit dem Sport begann, schwelgte gleich ordentlich in Vorfreude auf das Wochenende vom 14.-16. Juli in Vorbeck, bei Schwerin.

Während am letzten der 3 Turniertage die Profis den Sieg unter sich allein ausmachen, werden an den beiden Tagen zuvor 2 Amateure und 2 Profis in einem Pro-Am-Flight gepaart. Dabei spielt jeweils ein Profi zusammen mit einem Amateur. Dieses sogenannte Dunhill-Format ist immer sehr gefragt: Alle Pro-Am Plätze waren wieder innerhalb kürzester Zeit restlos ausgebucht. Umso schöner für Julia, durch ihren Gewinn einen Startplatz ergattert zu haben.

Mehrfach ausgezeichnete Herausforderung WINSTONlinks

Meterhohe Dünen auf dem WINSTONlinks Course © stefan von stengel

Austragungsort der WINSTONgolf Senior Open 2017 war zum zweiten Mal in Folge der mehrfach prämierte und allseits bejubelte WINSTONlinks Course. Kreiert von Golfplatz-Architekt David J. Krause, ist der Inland-Linksplatz den schottischen Dünenlandschaften am Meer nachempfunden.

Hier türmen sich bis zu zehn Meter hohe Dünen imposant vor den Wäldern auf, die karge Bepflanzung mit Heidekraut und Ginster sowie tiefe Sandkuhlen prägen das Bild dieses herausfordernden Golfplatzes.

Taktisches Spiel und eine ordentliche Portion Respekt sind hier durchaus angebracht. Besonders die schnellen, hügeligen Grüns machen den Protagonisten hier gerne mal zu schaffen.

WINSTONlinks bei Sonnenuntergang © stefan von stengel

Kein Durchschnitts-Golf: Handicap 6,6 aber gleiches Training wie immer

Die Handicap-Grenze zur Teilnahme als Amateur unterbot Julia zum Zeitpunkt ihrer Gewinnspielteilnahme jedenfalls ganz locker: Mit einer aktuellen Vorgabe von 6,6 ist die Düsseldorferin, die regelmäßig 2-3 mal die Woche im GC Velbert Gut Kuhlendahl ihr Golftraining absolviert, auf jeden Fall alles andere als eine Durchschnitts-Golferin.

Auf die Frage, ob sie denn für dieses Turnier ein spezielles Training absolvieren würde, entgegnete Julia damals ganz gelassen: „Ich trainiere ganz normal weiter mit meiner Mannschaft und bereite mich wie auf jedes andere Turnier vor, denn was an dem Tag passiert, weiß man eh vorher nicht. Ich will so viel wie möglich von der Atmosphäre aufsaugen und Spaß haben – auch wenn es vor Aufregung vielleicht mal nicht so klappt, wie man es gerne hätte.“

Nervosität und Respekt spielen mit

Handicap 6,6: Julia Wiedenbruch © jfx

Trotz der coolen Ansage herrschte bei der gelernten Automobilkauffrau aus NRW im Vorfeld deutlicher Respekt vor dem Event und eine leichte Nervosität ist auch heute spürbar, als Julia sich vor Beginn des zweiten Pro-Am-Tages mit mir auf der Driving Range von WINSTONgolf trifft.

Während sie sich eine Stunde vor dem Start noch ausgiebig warm spielt, erzählt sie mir vom Vortag: „Gestern war ich zusammen mit Jean Pierre Sallat auf der Runde. Ein netter Typ, der mir durch seine lockeren und witzigen Sprüche viel meiner Aufregung nehmen konnte. Dennoch habe ich mir von meinem Spiel mehr erwartet.“

Wie es am ersten Pro-Am-Tag lief, will sie mir nicht konkret verraten. „Zu viel“ ist ihre knappe Antwort auf die Frage, wieviel über Par sie den Platz am gestrigen Tag gespielt hat. Aber wie ich Julia einschätze, meint sie damit irgendeine unbedeutend kleine Zahl, von der „Hacker“ wie ich, die auf WINSTONlinks mindestens 3 Bälle verlieren, nur träumen dürfen.

Dabei ist es eigentlich ganz egal, ob der Amateur im Flight den Ball aufhebt oder Score einfährt. Die Pros sind für ihr Turnierergebnis selbstverständlich ganz allein verantwortlich, wenn es am 3. Tag um das Gesamtpreisgeld von rund 350.000 Euro geht.

Dennoch hat Julia einen hohen Anspruch an sich selbst und ist nachvollziehbarerweise aufgeregt: „Die Nervosität am ersten Tee habe ich auch nach 6 Jahren Golf noch nicht ablegen können,“ sagt sie stirnrunzelnd. „Aber die Neugier auf die heutigen Flightpartner und die Vorfreude auf diesen großartigen Platz überwiegt,“ lächelt sie zwinkernd.

Julia greift die Flagge an, die Pros und Caddies schauen zu © jfx

Im Flight mit Tim Thelen und James Kingston

Der Pro an Julias Seite für die heutigen 18 Löcher auf dem mehrfach ausgezeichneten Meisterschaftsplatz, ist der 51jährige James Kingston vom Rustenburg Golf Club aus Südafrika.

Julia am Tee, James analysiert © jfx

James Kingston ist neben einigen European Tour Wins (z.B. einem Sieg beim Mercedes-Benz Championship 2009 auf dem Platz des Golf Clubs Gut Lärchenhof) auch bekannt für sein unvergessliches Hole in One beim Dunhill Championship, wo sein Eisen-4-Schlag durch einen Baum abgelenkt wurde und daraufhin ins Loch rollte. Die Fernsehbilder davon gingen damals um die Welt und der Schlag verhalf Kingston zu einem nagelneuen Audi.

Während der zweite Pro im Flight, der US-Amerikaner Tim Thelen, zwar nicht unfreundlich aber eher wortkarg mit seinem Spiel und seinem Amateur Hans aus den Niederlanden beschäftigt ist, entpuppt sich Julia’s Pro James Kingston von Beginn an als ein netter und entspannter Typ.

James zieht zwar konzentriert sein Spiel durch (er landet am Ende des Turniers auch mit -10, nur 4 Schläge hinter dem Sieger, auf dem geteilten 5. Platz), versorgt Julia nebenbei aber auch mit dem ein oder anderen Schwungtipp und liest ihr hier und da auch mal die Puttlinie, lobt sie wiederholt und motiviert sie ordentlich.

Da darf dann auch das gemeinsame Erinnerungsfoto nicht fehlen, als man am nächsten Par 3 mal wieder auf ein freies Grün warten muss, weil der Vor-Flight noch beim Putten ist.

Amateurin und Pro: Julia Wiedenbruch mit James Kingston © jfx

Zur Belohnung ein Birdie

Julia chippt an die Flagge © jfx

Aber Tipps und Motivation hat eine Julia Wiedenbruch eigentlich gar nicht nötig, denn die anfängliche Nervosität ist schnell verflogen und Julia ist voll konzentriert im Spiel.

Sie haut jetzt ehrgeizig die Power-Drives aus der Tee-Box raus, chippt die Bälle an den Stock was das Zeug hält und schiebt ihre Putts gefühlvoll über die gepflegten Flitze-Grüns.

Und etwa nach der Hälfte der gespielten Bahnen wird die Mühe belohnt und es fällt dann auch endlich ihr erstes Birdie! Die mitgelaufenen Zuschauer, die Pros, die Caddies und ich – wir freuen uns für sie und jubeln frenetisch mit ihr, als hätten wir den Ball gerade selbst eingeputtet.

Und auch wenn der ein oder andere Daheimgebliebene, wie das immer so ist, ein wenig neidisch sein wird, wenn Julia noch lange von diesem glücklichen Erlebnis schwärmt und sie sicherlich selbst gerne NOCH besser gespielt hätte – die Erinnerung an das schöne Geräusch des gluggernden Birdie-Balles im Loch, ihren ganz persönlichen Moment auf WINSTONlinks, kann ihr keiner mehr nehmen!

Alles schaut konzentriert zu: Gleich fällt das Birdie © jfx

WINSTONgolf Senior Open 2018

Im nächsten Jahr werden die WINSTONgolf Senior Open übrigens vom 13.-15. Juli 2018 ausgetragen und ein Pro-Am wird es dort natürlich auch wieder geben.

Glasklare Sache: Rios Vida – Mallet-Putter aus Acryl im Test

© jfx

Das junge Unternehmen Rios Golf startet sein Debüt auf dem umkämpften Putter-Markt gleich mit einem einzigartigen Modell: Der Rios Vida überrascht und beeindruckt gleichermaßen mit einem Schlägerkopf, der vollständig aus Acrylglas besteht und eine neuartige Zielhilfe hat.

Rios Golf – Innovative Putter-Schmiede aus Deutschland

Florian, Martin und Niko von Rios © rios golf

Ende 2016 gründeten Florian, Martin und Niko aus Wiesbaden ihr junges Putter-Startup und setzten sich zum Ziel, mit ihren Produkten „dem Golfer das Vertrauen in seine Fähigkeiten zurückzugeben“. Sie wollten einen Putter entwickeln, der ein brillantes Schlaggefühl vermittelt und mit einer Ausrichtungshilfe ausgestattet ist, die dem Nutzer das Vertrauen in den eigenen Schwung quasi „aufzwingt“.

Im März 2017 erschien das erste Modell aus dem Hause Rios, der Mallet Putter „Vida“, wahlweise mit schwarzem oder durchsichtigem Acrylglas-Kopf zu haben. Ich durfte den Rios Vida ausgiebig testen und stelle ihn hier vor.

Mallet-Putter Rios Vida © jfx

Rios Vida Putter – Technische Daten

Rios Vida © rios golf

Hersteller: Rios Golf
Kategorie: Golfschläger Unisex
Typ: konventioneller Putter
Handicap: für alle Spielstärken geeignet

Schwungtyp: Gerade Linie, leichter Bogen
Liewinkel: 70°
Loft: 3°
Kopfgewicht: austauschbar (365 g, 375 g und 385 g)
Preis laut Hersteller: ab 389,- Euro

Rios Vida Putter – Produktbeschreibung

Der Rios Vida trifft schon wenige Tage nach der Bestellung im Rios-Onlineshop per Post bei mir ein.

Die Spezifikationen Farbe (Schwarz oder Durchsichtig), Schlägerlänge (33, 34 oder 35 Inch), Griffstärke (Standard, Midsize oder Jumbo) und Gewicht (365 g, 375 g und 385 g) sind bei der Bestellung auswählbar. Ich habe mich für einen Putter mit durchsichtigem Kopf, in 34″ Länge, mit Midsize Griff und mittlerem Gewicht entschieden.

Der Rios Vida ist ein Mallet (wer eher auf Blade Putter steht, kann zum Schwestermodell „Amigo“ greifen). Der Vida hat einen circa 10 cm langen Schlägerkopf, der bis auf die Gewichte komplett aus Acrylglas besteht.

Oben auf dem hinteren Teil des Schlägerkopfes ist dezent das Rios-Logo lasergraviert, rechts am Rand der Schlagfläche die Modellbezeichnung „Vida“.

Besonders hervorzuheben ist die neuartige Ausrichtungshilfe („2-Cross-Technology“), die neben dem Acrylglas eine weiteres Alleinstellungsmerkmal dieses Putters darstellt. Sie befindet sich oben bzw. unten mittig auf dem Schlägerkopf. Dazu gleich mehr…

Den Vida gibt’s in 2 Varianten: Schwarz und Durchsichtig © rios golf

Rios Vida Putter im Test

Schlägerkopf / Schaft / Griff

Der Rios Vida hat ein durchschnittlich schweres Kopfgewicht und ist solide verarbeitet. Der Schaft macht einen stabilen Eindruck. Je nach persönlicher Vorliebe ist ein schwarz-weißer Griff des Marktführers SuperStroke in der gewünschten Griffstärke verbaut.

Rios Vida auf dem Grün © jfx

Der Malletförmige Schlägerkopf des Rios Vida besteht aus hochwertigem PMMA Acrylglas und hat kein Insert auf der Schlagfläche. Dies ist auch nicht notwendig, da das Schlägerkopfmaterial weicher als die herkömmlich verwendeten Putterkopfmaterialien ist und ein sehr gutes Feedback im Treffmoment gibt.

Praktisch: Die bereits im Schlägerkopf verbauten Gewichte können im Handumdrehen mit einem herkömmlichen Imbus-Schlüssel hinausgeschraubt und ausgetauscht werden. Leichtere oder schwerere Gewichte sind bei Bedarf nachbestellbar. So hat man immer das für einen ideale Gewicht „an Bord“.

Den Putter gibt es zur Zeit nur für Rechtshänder, eine Linkshandvariante ist allerdings in Planung.

Schlägerhaube

Rios Vida Schlägerhaube © jfx

Die im Lieferumfang enthaltene Schlägerhaube aus strukturiertem, schwarzem Kunstleder ist mit einem weißen Rios-Logo bestickt. Die Haube sieht zwar gut aus, wirkt aber nicht so hochwertig verarbeitet, wie ich es mir für den schicken Putter wünschen würde.

Sie schließt mithilfe eines eingearbeiteten Magneten sehr zuverlässig, ist mir persönlich aber nicht weich genug gefüttert und lässt sich nicht leicht genug über den Kopf stülpen. Hier sollte eventuell nachgebessert werden.

Spielverhalten

Die Schlagfläche lässt sich dank der großen Zielhilfen sehr leicht ausrichten und steht gut am Ball.

Acryl-Kopf mit 2 Cross Zielhilfe © jfx

Die „2-Cross-Technology“-Zielhilfe selbst besteht aus 2 verschiedenen Kreuzen in unterschiedlichen Farben auf der Ober- und Unterseite des durchsichtigen Schlägerkopfes. Sie funktioniert nach dem „Kimme-und Korn“-Prinzip des Schießsports: Wenn das weiße Fadenkreuz das rote Fadenkreuz während des ganzen Schwungs überdeckt, wird perfekt geschwungen.

Nach kurzer Eingewöhnungszeit kann ich den Schläger immer in der gleichen Ebene schwingen und treffe den Ball dadurch mittig. Bei nicht-mittigen Schlägen verdreht der Schläger dank seiner guten Gewichtsposition gefühlt weniger als andere Putter, verzeiht also auch Fehler.

Das Feedback der Schlagfläche im Treffmoment ist angenehm weich und macht entsprechend des Acryl-Materials einen plastischen Sound, der ungewöhnlich und erfrischend anders klingt.

Rios Vida am Ball © jfx

Rios Vida Putter – Produktbewertung

Mit dem Vida bringt Rios Golf zum Debüt ein überdurchschnittlich solides Putter-Modell in den Handel und startet damit erfolgreich seine ersten Gehversuche auf dem umkämpften Putter-Markt. Der Rios Vida, welcher fast schon allein durch sein einzigartiges Design überzeugt, punktet zusätzlich durch seine Innovationen des verbauten Materials und der neuartige Zielhilfe.

Design-Highlight: Rios Vida © jfx

Die Umstellung auf die Zielhilfe ist anfangs gewöhnungsbedürftig aber dank der einfachen Spielbarkeit und Fehlertoleranz zeigt der Vida Putter eine äußerst gute Performance auf dem Grün.

Die 2-Cross Technology leitet in die perfekte Ansprechposition und kann durch dieses einfache Handling eine erfolgreichere Trefferquote ermöglichen.

Das schicke Design des Rios Vida in Kombination mit dem durchsichtigen Kopf ist für mich persönlich das absolute Highlight: Hier sind interessierte Fragen der Mitspieler oder neidische Blicke der Konkurrenten auf dem Grün garantiert.

Der Putter ist mit einem Preis ab circa 389,- Euro definitiv kein Schnäppchen, aber dafür bekommt der Käufer nicht nur einen innovativen Design-Putter mit wirklich guter Performance, den nicht jeder hat – Rios verspricht auch einen einzigartigen Kundenservice vor und nach dem Kauf. Zum Beispiel bietet Rios allen Interessenten auch die Möglichkeit, den Schläger vor dem Kauf kostenlos zu testen.

Rios Vida Putter – Bildergalerie

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Rios Vida Schlägerkopf oben hinten | Foto: jfx
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Bewertungskriterien

Die Bewertung der Test-Produkte findet in 5 verschiedenen Kategorien statt. Die Punktevergabe erfolgt in 0,5er-Schritten auf einer Skala von 1 bis 10. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der erreichten Punkte aller Kategorien. Die Bewertung der Produkteigenschaften im Test ist eine subjektive Einschätzung des Autors und muss nicht zwangsläufig der Meinung der gesamten Redaktion entsprechen.

Trauer bei PING – Louise Solheim im Alter von 99 Jahren verstorben

© avlntn depositphotos / ping

Louise Solheim, Frau des PING-Gründers Karsten Solheim, ist im Alter von 99 Jahren in Phoenix (Arizona) gestorben.

„Heute haben wir eine ganz besondere Frau verloren, die das Leben von so vielen Menschen berührt und verbessert hat“, sagte John A. Solheim, jüngster Sohn von Karsten und Louise und heutiger Chairman & CEO von PING. „Unsere Mutter war ein Segen für alle in so vielen Weisen. Sie hatte die Fähigkeit, ein Lächeln in jedermanns Gesicht zu zaubern, und sie handelte in jeglicher Situation fromm und mit Gnade. Wir sahen sie als Orientierung in allen Aspekten unseres Lebens an, denn sie hat sich immer bemüht, uns zu beraten und unser Vertrauen zu fördern, die Entscheidungen selbst zu treffen. Wir werden sie sehr vermissen.

Hinter den Kulissen das Fundament für PING

Louise war eine warmherzige Frau, die Seite an Seite mit Karsten zusammen arbeitete, um PING zu einem der erfolgreichsten Ausrüstungsunternehmen in der Geschichte des Golfspiels zu machen und kümmerte sich außerdem liebevoll und mit großer Verantwortung um die vier Kinder und die Familie.

Sie entschied sich früh dagegen, auf der Bühne zu stehen und überließ lieber Karsten das Rampenlicht. Am Tag ihrer Hochzeit mit Karsten schwor sie sich, seine Wünsche und die Bedürfnisse ihrer Familie stets vor ihre eigenen zu stellen. Dies tat sie bereitwillig und mit großer Freude, ohne das Einfordern von Anerkennung. „Ich habe es immer so gewollt“, sagte sie oft.

PING ANSER und Solheim Cup

„Unsere Mutter liebte es, hinter den Kulissen zu arbeiten“, sagt Allan D. Solheim, der mittlere Sohn. „Karstens Basteln mit Putter-Designs in unserer Garage begann als Hobby, aber es wurde schnell zu einem blühenden Geschäft. Von Anfang an nahm meine Mutter die administrative Seite des Unternehmens an, so dass Karsten sich auf Schläger-Designs konzentrieren konnte. Sie war außerdem mit einem unglaublichen Erinnerungsvermögen gesegnet, auf das sich Karsten immer verlassen konnte. Ob es sich um den Namen eines Partners oder die Besonderheiten eines Events handelte, sie hatte stets die Antwort parat. Gemeinsam waren die beiden ein erstaunliches Team, das ein Fundament für PING in seiner heutigen Form bildete.“

Trotz ihres Wunsches im Hintergrund zu bleiben, sind ihre zahllosen Beiträge für das Unternehmen weitreichend anerkannt und tief in der Geschichte von PING verankert: Sie ist z.B. für die Namensgebung des berühmten Putters PING ANSER verantwortlich, mit dem mehr als 500 professionelle Golfturniere auf der ganzen Welt gewonnen wurden. Außerdem öffnete ihre Rolle bei der Erschaffung des Solheim Cups im Jahr 1990 die Tür, um Frauen im professionellen Team-Golfsport zu einer weltweiten Bühne zu verhelfen.

Familie und PING als Lebenswerk

Geboren am 6. Juni 1918, in Spokane, war Louise Solheim das einzige Kind von John Louis Crozier, einem Lehrer und Erfinder sowie seiner Frau Nellie, die nur einen Monat nach Louise’s Geburt an Scharlach verstarb.

Louise und Karsten trafen sich 1936 in der Kirche und heirateten noch im selben Jahr. Beide waren fromme Christen und blieben während ihres ganzen Lebens in der Kirche aktiv.

Karsten Solheim verstarb bereits vor seiner Frau im Februar 2000, die einzige Tochter Sandra im Jahr 2013. Louise und Karsten sind neben ihrem großartigen Lebenswerk, mit 3 Söhnen, 14 Enkelkindern, 47 Ur-Enkel und 14 Ur-Ur-Enkelkindern gesegnet.

WINSTONgolf Senior Open 2017 – Spitzengolf auf WINSTONlinks

© joachim von ramin

Bei der WINSTONgolf Senior Open 2017 vom 14. bis 16. Juli können Golf-Fans und Golf-Interessierte die europäische Golfelite der European Senior Tour wieder hautnah in Mecklenburg-Vorpommern erleben. Auch in diesem Jahr ist der Eintritt zum Turniergelände an allen Spieltagen kostenfrei.

Stars der European Senior Tour bei den WINSTONgolf Senior Open

Bereits zum sechsten Mal treffen sich die Stars der European Senior Tour zu den WINSTONgolf Senior Open in Vorbeck bei Schwerin. Vom 14. bis 16. Juli geht es beim einzigen Turnier der Senioren-Tour auf deutschem Boden um ein Gesamtpreisgeld von 350.000 Euro, von dem der Sieger einen Scheck über 51.693 Euro erhält.

Die WINSTONgolf Senior Open zählt damit zu den bedeutendsten Golfevents der European Senior Tour.

Bernhard Langer bei den WINSTONgolf Senior Open 2016 © jfx
Andrew Oldcorn © alexander hartmann

4 Sieger der Vorjahre am Start

Neben vier Siegern der Vorjahre – Terry Price (AUS, 2012), Paul Wesselingh (ENG, 2014), Pedro Linhart (ESP, 2015) und dem Vorjahressieger Andrew Oldcorn aus Schottland – werden insgesamt 18 Spieler der Top 20 der European Senior Tour Order of Merit 2016 an den Start gehen: Unter anderem z.B. Peter Fowler, Barry Lane, Gary Marks und James Kingston.

Außerdem haben die beiden siegreichen Ryder Cup Kapitäne Sam Torrance und Paul McGinley ihre Teilnahme zugesagt. Auch der Engländer Nicholas Hubbard – der German PGA Seniors Champion 2017 – wird in diesem Jahr an den Start gehen.

WINSTONlinks – mehrfach bester deutscher Golfplatz

Aufgeteet wird auch in diesem Jahr auf dem allseits bejubelten WINSTONlinks Course, der zu den spektakulärsten Golfplätzen Europas zählt und als beliebte sportliche Herausforderung gilt.

Nach einer gelungenen Premiere im letzten Jahr wird der bereits mehrfach als bester deutscher Golfplatz ausgezeichnete WINSTONlinks Course (6.383 Meter, Par 72) erneut Schauplatz dieses Spitzenklasse-Events.

Kreiert von Golfplatz-Architekt David J. Krause, ist der Inland-Linksplatz den schottischen Dünenlandschaften am Meer nachempfunden. Die typischen Merkmale genau dieser rauen und windgepeitschten Areale verleihen dem Platz seine einmalige Wirkung: Bis zu zehn Meter hohe Dünen, die sich imposant vor den Wäldern auftürmen (und sich bestens als Aussichtsplattformen für Zuschauer eignen), eine karge Bepflanzung mit Ginster und Heidekraut sowie tiefe Sandkuhlen prägen das einmalige Bild dieses Golfplatzes.

Preisgekrönter Platz: WINSTONlinks © stefan von stengel

Mittendrin sein: Dunhill-Format mit Zuschauerrekord

An allen Tagen können Golffans und Neulinge die europäische Golfelite der European Senior Tour hautnah in Mecklenburg-Vorpommern erleben – der Eintritt zum Turniergelände ist auch diesmal wieder frei.

Freuen sich auf das Turnier: Frauke Constantin (PR), Stefanie Merchel (Turnierdirektorin), Jenny Elshout (Managing Director) und Rüdiger Born (Golfverband MV) © andrea bielefeld

An den beiden ersten Turniertagen wird in Pro-Am-Flights gestartet – jeweils ein Profi spielt zusammen mit einem Amateur (alle Pro-Am Plätze sind bereits restlos ausgebucht). Das Finale am Sonntag bestreiten dann die 60 Professionals unter sich.

Mit insgesamt 4.600 Zuschauern konnte im letzten Jahr bei der WINSTONgolf Senior Open ein Zuschauerrekord aufgestellt werden – das möchte die Turnierdirektion in diesem Jahr gerne noch toppen.

Auch das Rahmenprogramm ist attraktiv: Fahrradhersteller Kalkhoff ist als Sponsor des Turniers mit seinem Promotion-Truck vor Ort und stellt die neuesten E-Bike-Modelle vor, die auf einer aufgebauten Teststrecke ausprobiert werden können. Das große „Public Zelt“ am 18. Grün sorgt für die kulinarische Versorgung der Zuschauer und steht als Regenschutz bereit. Aktuelle Golfmode, Golfschläger, Taschen und Trolleys sowie Accessoires lassen sich im WINSTONshop erwerben.

Impressionen der WINSTONgolf Senior Open

Hier findest Du Bilder und Impressionen der WINSTONgolf Senior Open aus dem letzten Jahr (lies auch unseren Artikel vom 30. Juni 2016).

Weitere grandiose Bilder und Gänsehautmomente kannst Du im offiziellen Trailer zum Turnier sehen:

Alle Informationen zu den WINSTONgolf Senior Open findest Du die in unserem Eventkalender und auf der WINSTONgolf-Senior-Open-Webseite.


Verlosung/Gewinnspiel: WINSTONgolf Senior Open 2017

WINSTONgolf verlost 1 x 2 VIP-Tickets für die WINSTONgolf Senior Open 2017. Ein VIP-Ticket ermöglicht freien Zugang zum Turniergelände und natürlich zum VIP-Bereich. Im VIP-Zelt wartet von 8.00 bis 18.00 Uhr Kulinarisches auf die VIPs.

Um an der Verlosung teilzunehmen, sag uns wer zur Zeit Dein Lieblings-Golf-Profi aus Deutschland ist!

Alles was Du dafür tun musst: Schreibe uns einen Kommentar mit Deiner Antwort oder kommentiere im dazugehörigen Posting auf Facebook. Beides zusammen ist übrigens erlaubt und verdoppelt sogar Deine Gewinnchance, denn alle Kommentare werden in einem Lostopf gesammelt und die Gewinner werden dann per Zufallsprinzip ausgelost.

Die Gewinner werden am 10. Juli 2017 gezogen und im Anschluss namentlich bekannt gegeben sowie gleichzeitig per E-Mail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten unsere GOLF1 Gewinnspielbedingungen, die mit der Teilnahme akzeptiert werden.

Viel Spaß beim Mitmachen und viel Erfolg!

Selbstzweifel loswerden – Der innere Dialog als Schlüssel zum Erfolg

© graphicstock

Golf ist eine der wenigen Sportarten, bei der Spieler mehr Zeit zum Denken, als zum Spielen haben. Die Zeit, in der wir den Schläger tatsächlich schwingen, ist im Vergleich zu der durchschnittlichen Dauer von 4 bis 4,5 Stunden einer Golfrunde geradezu winzig.

Wir verbringen ein paar wenige Minuten mit dem Schwingen des Schlägers am Ball, je nach Vorbereitung circa 30 Minuten, um uns auf einen Schlag vorzubereiten und die restliche Zeit verbringen wir damit, von Schlag zu Schlag zu laufen und zu denken.

Die leise Stimme im Hinterkopf

Die leise Stimme in unserem Hinterkopf hat einen gewaltigen Einfluss auf die Zahl, die nach 18 Löchern auf dem Papier steht und allzu gerne äußert eben diese Stimme ihre Bedenken auf den letzten Löchern einer Runde. Die Ironie dabei: Niemand ist uns so nah wie wir uns selbst und trotzdem reden wir uns immer wieder ein, dass etwas nicht klappt, dass wir etwas nicht können oder, dass wir nicht gut genug sind.

Würde uns ein Anderer auf unsere vermeintlichen Schwächen vor oder während einer Runde ansprechen, so wäre „was fällt Dir eigentlich ein, Du willst mir wohl die Runde vermasseln“ wahrscheinlich nur eine der milderen Antworten, die wir entgegnen würden.

Wir sind von Hause aus unheimlich kritisch mit den Aussagen Anderer. Dabei ist Negatives, was wir uns selbst einreden genauso schädlich, wie das, was uns möglicherweise eine andere Person weißmachen will. Unser Gehirn ist ein Supercomputer und unsere Selbstgespräche sind das Betriebssystem. Positive Selbstgespräche zu kultivieren ist unheimlich powervoll, doch für diejenigen, die sich nicht tiefer mit dem Thema auseinandersetzen, mag das Ganze belanglos und zu einfach klingen.

Taktiken und Routinen erfolgreicher Menschen nachnahmen

Seit Sigmund Freud hatte man sich über 100 Jahre lang mit psychischen Problemen und der Frage, was Menschen unglücklich macht, beschäftigt.

Mitte der Neunziger Jahre begannen einige Wissenschaftler anders zu ticken. Allen voran der kalifornische Psychologie-Professor Martin Seligman, der seine Aufmerksamkeit auf die Frage richtete, was Menschen glücklich macht. Das ist unserer Meinung nach ein weitaus vernünftigerer Ansatz, denn wir haben deutlich mehr davon, wenn wir die Taktiken, Routinen und Gewohnheiten glücklicher und erfolgreicher Menschen nachahmen.

Seligman war es auch, der in einer Studie herausfand, dass optimistische Versicherungsvertreter im ersten Jahr 8% mehr Umsatz machten, als ihre pessimistischen Kollegen. Im 2. Jahr sogar ganze 31%. (Quelle: Search Inside Yourself, Chade-Meng Tan)

Kreativer und Lösungsorientierter durch positive Grundeinstellung

Barbara Fredrickson ist Wissenschaftlerin an der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina und Begründerin des Broaden-and-Build Effektes. Dieser besteht aus zwei Teilen und besagt zum einen, dass eine positive Grundeinstellung das Bewusstsein erweitert und den Mensch dadurch kreativer und lösungsorientierter macht – Eigenschaften, die uns auf dem Golfplatz zu Gute kommen. (Quelle: Die Macht der guten Gefühle, Barbara Fredrickson).

Wahre Größe zeigt sich, wenn auch in unvorteilhaften Situationen ein positives Verhalten an den Tag gelegt wird. Denn dazu gehört Mut, Stärke, Ausdauer, Kreativität, Glaube und Willenskraft. Pessimismus hingegen, ist einfach.

Selbstzweifel sind menschlich

Doch Selbstzweifel sind allzu menschlich, denn unser Gehirn ist in erster Linie um unser Überleben und unsere Sicherheit bemüht. Angst und Zweifel waren für unsere Vorfahren daher absolut überlebensnotwendig. Ohne Angst wären unsere Vorfahren in der Steinzeit reihenweise von wilden Tieren verspeist worden, denn wer nichts zu fürchten hat, der trifft auch keine Vorkehrungen, um sich gegen den Gegenstand seiner Angst zu schützen.

Da wir Menschen uns schon seit längerer Zeit nicht mehr denselben Gefahren, wie damals in der Steinzeit stellen müssen, haben sich auch die Dinge, auf die wir unsere Ängste und Zweifel projizieren, ein wenig verändert. Golfplätze zum Beispiel. Hindernisse. Einzelne Löcher. Bestimmte Abschläge. Fehler Nummer 1 den die meisten Amateure dabei machen, ist der Versuch die eigenen Ängste und Zweifel zu verdrängen.

Rebound Effekt: Verdrängen von Ängsten

Das Verdrängen von Ängsten und Selbstzweifeln, beziehungsweise der Versuch davor wegzulaufen wird in der Psychologie als Rebound Effekt bezeichnet.

Daniel Wegner ist Psychologe an der berühmten Harvard Universität. Wegner hat einen Großteil seines Berufslebens dem Rebound Effekt gewidmet. In seinem bekanntesten Experiment forderte Wegner Versuchspersonen auf, nicht an einen Eisbären zu denken. Jedes Mal, wenn eine der Versuchspersonen doch an einen Eisbären dachte, sollte sie sich bemerkbar machen. Tatsächlich hatten alle Versuchspersonen massive Schwierigkeiten, Ihren Kopf von Eisbären freizuhalten.

Psychologen sind der Auffassung, dass der Versuch nicht an etwas zu denken dazu führt, dass wir uns ständig die Frage stellen, ob wir gerade an das denken, woran wir nicht denken sollen. Den Gedanken, beziehungsweise die Angst durch aktives Verdrängen loszuwerden, ist nahezu unmöglich.

Selbstzweifel akzeptieren und besser Golfen

Der bessere Ansatz ist daher, die Selbstzweifel einfach zu akzeptieren. Das scheint erst einmal gegen unsere Natur zu sein, doch die Chancen stehen gut, dass die Zweifel dadurch von ganz alleine verschwinden.

Wie oft haben wir das Gefühl, unseren Gedanken nachlaufen oder angefangene Gedanken „zu Ende denken“ zu müssen, als ob wir das Drehbuch eines Films während der Kinovorstellung ändern wollten. Die eigenen Gedanken wie einen Film zu betrachten ist unheimlich schwer, doch noch schwerer ist es, das Drehbuch während der Vorstellung zu ändern. Dann entsteht Chaos. Durch Chaos entsteht Angespanntheit und ein erhöhter Muskeltonus. Damit erfolgreich Golf zu spielen, ist alles andere als einfach.

Unentspannt golft es sich nicht gerade leicht © designpicsinc / depositphotos

Negativspirale durch Gedanken und Emotionen

Gedanken sind in erster Linie das, was wir durch unsere Interpretation aus ihnen machen, nichts anderes.

Ein Beispiel: Ein Grün ist ringsum von Wasser umgeben. Die Runde läuft bislang gut, doch für einen Moment denken wir daran, was wohl passieren würde, wenn wir den Schlag ins Wasser schlagen und schwupps… schon gehen wir der Sache auf den Grund.

Wir beginnen Fragen zu stellen und laufen dem Gedanken hinterher. „Was, wenn ich den Ball wirklich ins Wasser schlage? Warum muss ich ausgerechnet jetzt zweifeln?“ Der Gedanke löst eine Emotion in uns aus, die wiederrum zu weiteren Gedanken führt. Die Negativspirale nimmt ihren Lauf und die Chancen stehen gut, dass der Ball tatsächlich im Wasser landet.

Wer sich danach auch noch ärgert, der sorgt dafür, dass er auch an kommenden Löchern mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat, denn die Wissenschaft ist sich heute darüber einig, dass Ereignisse, die wir mit Emotionen verbinden, detaillierter und langfristiger im Gehirn gespeichert werden. (Quelle: Verstehen Sie Ihren Verstand?: Gehirnforschung für den Alltag – Friedhelm Schwarz)

Das glaubst Du nicht? Wo warst Du am 11. September 2001? Wo warst Du am 11. Oktober 2002? 95% von uns können sich daran erinnern, wo sie am 11. September 2001 waren, haben jedoch keinen Schimmer, wo sie den 11. Oktober 2002 verbracht haben. Warum? Weil im Gegensatz zum 11. September kaum jemand den 11. Oktober mit einer Emotion verbindet.

Kommentierte Schläge wirken länger

Auf dem Golfplatz bedeutet das, dass wir Schläge, die uns freuen oder die wir positiv kommentieren länger in Erinnerung bleiben, als Schläge, die wir unkommentiert hinnehmen. Dadurch sind wir in der Lage, uns diese Schläge (in ähnlichen Situationen) immer wieder vor Augen zu führen und uns zu motivieren. Dasselbe gilt allerdings auch für schlechte Schläge. So positiv und hilfreich dieser Effekt bei guten Schlägen ist, so destruktiv ist er in Zusammenhang mit schlechten Schlägen. Denn wer erinnert sich kurz vor einem wichtigen Putt schon gerne daran, wie er einen ähnlichen Putt verpasst hat?

Zurück zum Beispiel und dem von Wasser umgebenen Grün. Angenommen die leise Stimme im Hinterkopf meldet sich und wir denken für einen Moment lang darüber nach, was ein Schlag ins Wasser für unseren Score bedeuten würde. Den Gedanken zu verdrängen oder abändern zu wollen funktioniert nicht. Die bessere, wenn auch deutlich schwierige Methode ist es, den Gedanken ohne jegliche Wertung als einen Gedanken wie jeden anderen zu akzeptieren. „Ah…ein Gedanke“, statt „warum muss ich ausgerechnet jetzt zweifeln?“.

„Ah…ein Gedanke“

„Ah…ein Gedanke“, das klingt erstmal lustig, spart langfristig jedoch einen Schlag nach dem anderen, denn wir nehmen die Wertung und die negative Interpretation aus dem Spiel. Der Haken bei der Sache: Wiederholung! Übung macht nach wie vor den Meister – auf dem Putting Grün, wie im Kopf. Bedenke, dass das Erlernen mentaler Techniken, Strategien und Einstellungen daher kein kurzfristiger Prozess ist, doch Dein Score wird es Dir danken.

Mental-Tipps: Das ist wichtig für eine gute Golfrunde

  • Sei mit den eigenen Schlussfolgerungen ähnlich kritisch, wie mit denen Anderer
  • Angst und Selbstzweifel sind allzu menschlich. Nimm diese an, statt vor ihnen „wegzulaufen“, denn dadurch entsteht ungewünschte Anspannung. Gedanken sind in erster Linie das, was unsere Interpretation aus ihnen macht
  • Kultiviere (abgesehen vom ab und zu notwendigen Tritt in den Hintern) positive Selbstgespräche während einer Golfrunde und schenke Unwichtigem und Unbegründetem keine Aufmerksamkeit
Selbstbewusstsein schafft gute Ergebnisse © stefan schenkon

Brooks Koepka – Von der Challenge Tour zum US Open-Sieger

© usga

Der gestrige US Open-Sieg von Brooks Koepka in Erin Hills war der vorläufige Höhepunkt seiner traumhaften Profi-Karriere, die im Sommer 2012 auf der European Challenge Tour begann.

In den Jahren davor reifte er an der Florida State University zu einem der besten Amateure der Welt, wurde dreifacher All-American und bestritt 2012 als Amateur seine erste US Open. Direkt im Anschluss wechselte Koepka mit 22 Jahren ins Profilager und spielte mit Einladungen auf der zweiten Profitour in Europa.

Bis zu seinem ersten Titel in Spanien dauerte es gerade mal einen Monat, die volle Spielberechtigung für das nächste Jahr war unter Dach und Fach. 2013 folgten drei weitere Titel und damit verbunden die sofortige Qualifikation für die European Tour. Dass er auch dort gleich mithalten konnte, zeigte sein 12. Rang bei der Scottish Open.

Rookie des Jahres, Erfahrung als Spieler und Mensch

Obwohl Koepka sich vor Einladungen auf der PGA Tour nicht retten konnte, blieb er der European Tour treu. Daran änderte auch der zweite Platz bei der Freys.com Open und der vierte Rang bei den US Open nichts, die ihm die PGA Tour-Karte für die Saison 2014-15 sicherten. Es sollte sich auszahlen.

Mit einem Sieg bei der Turkish Airlines Open, dritten Plätzen in Dubai und der Schweiz sowie einem neunten Rang bei der Alfred Dunhill Links Championship belegte der Amerikaner Rang acht im Race to Dubai und wurde zum Rookie des Jahres gekürt.

Viel wichtiger für ihn war jedoch die Tatsache, dass er in den Jahren 2013 und 2014 als Spieler und Mensch durch seine internationalen Erfahrungen reifte und stärker wurde.

Vom Shooting-Star an die Weltspitze

Brooks Koepka gewinnt die 117. US Open in Erin Hills © usga

Damit fühlte er sich nun endgültig bereit für die PGA Tour und erzielte prompt Anfang Februar mit der Phoenix Open seinen ersten Titel. Zugleich machte er einen Sprung auf Rang 19 der Weltrangliste. Mit weiteren Top Ten Platzierungen bei großen Turnieren, darunter der Open, der Bridgestone Invitational und der US PGA Championship etablierte sich Koepka in der Weltspitze. In diesem Jahr entschied er sich auch, seine European Tour Mitgliedschaft abzugeben.

Im vergangenen Jahr erreichte der Shooting-Star das nächste Level seiner Traum-Karriere. Obwohl er kein Turnier gewann, qualifizierte sich Brooks mit zahlreichen Top-Platzierungen bei großen Turnieren erstmals für den Ryder Cup und war einer der wichtigsten Stützen im amerikanischen Team. Dabei zeigte der auf dem Golfplatz eher ruhige und verschlossene Spielertyp dank seines Vierer-Partners Brandt Snedecker erstmals richtige Emotionen und wurde schnell zum Publikumsliebling.

Gewinn der US Open – Majorsieger mit 27 Jahren

In dieser Saison folgte er zwar dem Rat seines besten Freundes auf der Tour, Dustin Johnson, noch härter zu arbeiten und noch fitter zu werden, doch die bisherigen Leistungen blieben eher hinter den Erwartungen zurück. Bis eben zur letzten Woche, als er sich mit dem Gewinn der US Open in Erin Hills die vorläufige Krone seiner Karriere aufsetze und mit 27 erstmals Majorsieger wurde.

Sein jüngerer Bruder Chase ist übrigens auch Profigolfer und versucht seine Anfänge ebenfalls auf der European Challenge Tour. Die Fußstapfen von Brooks sind allerdings mittlerweile riesengroß.

Brooks Koepka – US Open-Sieger mit 27 Jahren © usga

US Open 2017 in Erin Hills – Wo Bunker noch Hindernisse sind

© usga

Wir erleben es jede Woche auf der PGA Tour. Die Profis spielen ihre Bälle lieber aus den Bunkern als aus dem Rough. Generell stellen vor allem auf den namhaften Plätzen in Amerika Bunker keine Sandhindernisse im wörtlichen Sinne mehr dar.

Kritik der Platzarchitekten und Turnierdirektoren

Sie sind zu eintönig, mit ähnlichem Sand versehen, zu flach, einfach zu leicht geworden. Gerade auch bei den US Open-Austragungsorten, bei denen das extrem hohe und dichte Rough mit einem Schlag in den Grünbunker gerne umgangen wird.

Soweit die Kritik vieler Platzarchitekten bzw. Turnierdirektoren. Bei den Diskussionen um die Unspielbarkeit der Grüns  in den letzten Jahren musste sich die USGA als Veranstalter viel Kritik gefallen lassen.

Renaissance der Bunker bei der 117. US Open in Erin Hills

Nun präsentiert man zur 117. US Open in Erin Hills, 60 Kilometer nordwestlich der Stadt Milwaukee am Lake Michigan im US-Bundesstaat Wisconsin, zum ersten Mal eine Renaissance der Bunker als echte Sandhindernisse, die man lieber nicht treffen sollte.

Es ist eine Mischung aus Potbunkern, wie man sie auf Linksplätzen in Großbritannien und Irland vorfindet, vielen Hanglagen und zum Teil sogenannte Fingerbunker, die aus schmalen Rinnen bestehen. Diese Stellen sind so schmal, dass man sie kaum rechen kann, Caddies müssen die Spuren mit den Schuhen einebnen. Die Spieler stehen oft außerhalb und schlagen in andere Richtungen, um dann wieder zur Fahne zu gelangen.

Jordan Spieth: Lieber im Bunker als im Rough? © usga

Jason Day: „Bunker sind Hindernisse“

In den 80er Jahren legte man auf den großen US-Plätzen noch mehr Wert auf schwere Sandhindernisse. Betrug die Sand Safe-Statistik 1980 auf der PGA Tour noch 42,64 Prozent, liegt sie seit 1992 fast immer über 50 Prozent. Im Erin Hills Club, der in einer hügeligen Endmoränenlandschaft gebaut wurde, gibt es 138 Bunker und keiner hat annähernd eine wirklich flache Stelle.

Die ehemalige Nummer eins der Welt Jason Day hat Verständnis für die neue Schwierigkeit. „Bunker sind Hindernisse und da gehörst Du mit Deinem Ball nun mal nicht rein, ohne bestraft zu werden.“

Extrem hohes Rough auf dem über-7.000-Meter-Platz

Wir sind gespannt auf die Bunker in dieser Woche, wartet doch das übliche extrem hohe Rough einer US Open und bei dem offenen Gelände bei Wind zusätzlicher Stress. Zudem handelt es sich bei Erin Hills mit über 7.000 Meter bei Par 72, je nach täglichem Setup, um einen der längeren Plätze in der US Open Geschichte.

Gibt’s auch Erleichterungen? Na klar, die Grüns sollen nicht ganz so schnell und die Fairways etwas breiter sein als in den letzten Jahren. Was auch immer das heißen soll…

Los geht es Donnerstagabend ab 19 Uhr bis 3 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport. Ich freue mich darauf.

Rory McIlroy bei der 117. US Open Übungsrunde © usga

Amateur-Golftalent Matthias Schwab unterschreibt bei PING

© ping

Vom 8. bis 11. Juni 2017 findet die Lyoness Open im Diamond Country Club in Atzenbrugg in Österreich statt. Neben Lokalmatador Bernd Wiesberger, der abermals als Turnierbotschafter für Österreichs größtes Golfturnier fungieren wird, steht dabei besonders der Golf-Hoffnungsträger Matthias Schwab im Fokus.

Matthias Schwab – Österreichs nächster Superstar?

Schon mit 15 Jahren sorgte Matthias Schwab für erste sportliche Schlagzeilen, mittlerweile ist der nun 22jährige, der gerade sein Studium an der renommierten Vanderbilt University (USA) abgeschlossen hat, in der weltweiten Amateurgolfer-Elite etabliert.

Erfolge in der Vergangenheit

Highlights seiner bisherigen Karriere waren unter anderem die Nr. 1 des European Amateur Ranking, die Nr. 4 des World Amateur Ranking und der 14. Platz der Lyoness Open 2013.

2012 schrieb Schwab Geschichte in Royal Troon, wo er als erster Österreicher das Finale des Amateur Championship erreichte. Außerdem war er dreimaliger PING All-American und spielte 104 Wettkampf-Runden in Vanderbilt mit durchschnittlich 70.82 Schlägen – davon holte er 3 Siege.

Schwab debütiert als Profi bei der Lyoness Open

Der junge Steirer wechselt dieser Tage ins Profi-Lager und wird bei der Lyoness Open sein Debüt geben, wo er 2010 schon sein Amateurdebüt feiern durfte. Damals erreichte er Platz 32, diesmal hat er sich keine besondere Platzierung zum Ziel gesetzt – er will nach eigenen Angaben „einfach 4 Tage lang gutes Golf spielen“.

Frischer Sponsoring-Deal mit Schlägerhersteller PING

Golfschlägerhersteller PING verkündet pünktlich zum nächsten Karriereschritt des talentierten Nachwuchsgolfers einen Sponsoring-Deal mit Matthias Schwab.

John A. Solheim (CEO von PING) freut sich über die künftige Zusammenarbeit: „Matthias ist ein aufstrebendes Talent im Golfsport und wir freuen uns, dass er künftig unser Unternehmen vertreten wird. Seine Kompetenz hat er bereits als Amateur auf höchstem Niveau bewiesen.“

Die Freude über den Vertrag teilt auch Schwab: “Ich durfte auf das Equipment von PING bereits während meiner Amateurkarriere vertrauen, daher freue ich mich sehr, die Zusammenarbeit mit der Marke als Profi fortsetzen zu dürfen,” kommentierte der frisch gebackene Golf-Profi, der neben Equipment von PING nun auch Kleidung und Bag der Marke tragen wird.

Talentiert: Noch-Amateurgolfer Matthias Schwab © ping

Bernhard Langer – Karriere-Grand-Slam mit 9. Senior-Major-Sieg

© robb carr / getty

Mit dem Gewinn seines neunten Major-Turniers auf der Senioren-Tour überholte Bernhard Langer nun die Legende Jack Nicklaus in der Ewigenrangliste der PGA Tour Champions.

Ausnahmegolfer Bernhard Langer bricht neue Rekorde

9. Major-Sieg auf der Senioren-Tour in Übersee

In einem dramatischen Duell zweier World Golf Hall of Fame Mitglieder setzte sich der Anhausener Bernhard Langer in der Schlussrunde der KitchenAid Senior PGA Championship gegen seinen Kontrahenten Vijay Singh durch und gewann am Ende Mai mit 270 Gesamtschlägen und einem Ergebnis von 18 Schlägen unter Par sein neuntes Major-Turnier auf der Senioren-Tour in Übersee.

Platz 1 der Ewigenrangliste der PGA Tour Champions

Mit diesem jüngsten Major-Erfolg auf dem Championship Course des Trump National GC überholte der Deutsche die Legende Jack Nicklaus in der Ewigenrangliste der PGA Tour Champions und liegt nun auf der alleinigen Spitzenposition.

Karriere-Grand-Slam für Bernhard Langer

Bernhard Langer konnte in seiner knapp zehnjährigen Laufbahn bei den Über-50-Jährigen nun alle fünf Major-Events der Tour mindestens einmal für sich entscheiden – keinem anderen Golfer war dieser „Karriere-Grand-Slam“ bislang gelungen.

Bernhard Langer beim Abschlag auf WINSTONlinks 2016 © jfx

Nach Runden von 65, 67 und 70 Schlägen spielte der 59jährige ein beinahe fehlerfreies 68er-Finale mit fünf Birdies bei nur einem Bogey. Er gewann den bis zuletzt packenden Zweikampf mit einem Zähler Vorsprung vor Singh, der vor der Runde anmerkte: „Langer hat eine Strategie und es wird sehr schwer werden, ihn zu besiegen. Er scheint nie Fehler zu machen.“

Am Ende reichten 17 Zähler unter Par, das beste Ergebnis eines Zweitplatzierten in der Historie, Singh nicht zum Sieg in Washington.

Für Bernhard Langer war dies der zweite Turniersieg und der zweite Major-Titel in Folge, nachdem er gut eine Woche zuvor die Regions Tradition für sich entscheiden konnte. „Es bedeutet eine Menge, zwei Majors im Alter von 59 zu gewinnen“, sagte der bayerisch-schwäbische Ausnahmegolfer. „Das ist mir nun zum zweiten Mal gelungen und schon außergewöhnlich.“

Ausbau der Führung im Charles-Schwab-Cup

Bei so vielen neuen Rekorden für die Geschichtsbücher des Golfsports geht beinahe unter, dass Bernhard Langer durch seine aktuellen Erfolge die Führung in der Saisonwertung um den Charles Schwab Cup, den er bereits vier Mal gewinnen konnte, weiter ausgebaut hat. Er liegt nun mit knapp 1,7 Millionen US-Dollar Preisgeld etwa eine Million Dollar vor der Konkurrenz. Sein Sieg beschert ihm zudem einen Startplatz bei der PGA Championship 2017 in Charlotte, North Carolina.

Zwischen Ende Juni und Ende Juli folgen drei weitere Major-Turniere, bei denen Bernhard Langer wieder Rekorde brechen könnte. Seinen ungebrochenen Kampfgeist zeigte er bereits nach seinem jüngsten Erfolg am Sonntag. „Ich freue mich über mein derzeitiges Spiel und schaue hoffnungsfroh auf vielleicht noch ein paar gute Jahre“.

Golf-Legende Bernhard Langer’s Tipp: Entschlossenheit © winstongolf

Garmin Approach S60 – Smarter Golf-Helfer in elegantem Design

© garmin

Die neue Garmin Approach S60 GPS-Golfuhr bewirbt sich mit ihrem hochwertigen und wandelbaren Design als cleveres Must-Have auf und abseits des Grüns.

Garmin Approach S60 – Funktionell und elegant

Garmin Approach S60 in Schwarz oder Weiß
© garmin

Funktionell sowie elegant zugleich überrascht die neue GPS-Golfuhr Approach S60 von Garmin auf dem Golfplatz und im Alltag: Das Wearable vereint die gewohnt hochklassigen Premium-Funktionen des Schweizer Unternehmens Garmin Golfuhren mit einem frischen Design.

Neben der praktischen QuickFit-Technologie, die einen schnellen Armbandwechsel ohne Werkzeug ermöglicht, bietet das sonnenlichttaugliche Touchdisplay farbige Kartendarstellung und eine intuitive Menüführung, die den schnellen Zugriff auf essentielle Informationen zu Distanzen, Hindernissen und Doglegs ermöglicht.

3 Angebot(e) unserer Werbepartner, Stand: 21.09.2017

Garmin Approach S60
Garmin Approach S60
419,99 EUR
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bei All4Golf

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Dank der AutoShot Aufzeichnung dokumentiert die Uhr automatisch jeden Deiner Schläge und ermöglicht Spielern so eine noch genauere Analyse des eigenen Golfspiels.

Garmin Approach S60: Helfer auf dem Golfplatz © garmin

Intuitiv zu bedienen – live und in Farbe

Die Approach S60 hat natürlich sämtliche Golffunktionen im Gepäck, die Garmin-Nutzer bereits kennen und schätzen. Praktische Analyse-Tools, wie die verbesserte AutoShot-Funktion, und eine optimierte Benutzeroberfläche sowie Features wie TouchTargeting sollen eine einfache und intuitive Handhabung der S60 ermöglichen.

Durch die farbige Kartendarstellung des gesamten Golfplatzes soll es nun noch mehr Spaß machen, die vielfältigen GPS-Features der Uhr zu nutzen.

Garmin Approach S60 – Live und in Farbe © garmin

Garmin Approach S60 – ein 24-Stunden-Wegbegleiter

Garmin Approach S60 im Alltag © garmin

Die Message der neuen Garmin S60: Wer sich für den Golfsport entscheidet, taucht in einen exklusiven Lifestyle ein – egal ob Profi oder Anfänger. Ein hochwertiges Accessoires wie die neue Approach S60 soll dabei zu jedem Anlass stilvolle Akzente setzen.

Dank der neuen Armband-Variante aus Leder und der praktischen QuickFit-Mechanik soll es nun noch einfacher sein, die Leidenschaft für das Grün auch im Alltag, abseits der Fairways zu zeigen. Wer es einen Tick ausgefallener mag, für den soll die Premium Variante mit Keramik-Lünette im Metallic-Look die richtige Wahl sein.

Elegant und Funktionell: Garmin Approach S60 © garmin

Funktionell machen der integrierte Fitness-Tracker und die Möglichkeit, Benachrichtigungen vom Smartphone zu empfangen, das schicke Wearable zu einem (Vorsicht, Wortspiel!) „Rund-um-die-Uhr“-Wegbegleiter.

Wer neben Golf auch anderen sportlichen Leidenschaften nachgeht, profitiert außerdem von den vielen vorinstallierten Multisport-Profilen für Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen und vielem mehr.

Die Garmin Approach S60 kostet circa 450,- Euro in der Standart-Variante bzw. 550,- Euro in der Premium-Version und ist ab Juni im Garmin Onlineshop und bei den Händlern verfügbar.

Golfhelfer und Alltagsbegleiter: Garmin Approach S60 © garmin

Elegante Golfuhr mit Touchdisplay in modernem Design

Garmin Approach S60 Hardfacts

  • Farbige Kartendarstellung von mehr als 40.000 Golfplätzen (inkl. kostenloser Updates)
  • AutoShot-Funktion für detaillierte Spielanalyse mit der Garmin Connect App
  • Neue, kostenlose Garmin Golf App
  • Erweiterte Golfunktionen wie Playslike Distanzen, Touch Targeting und Schwunganalyse
  • QuickFit Armband – ohne Werkzeug leicht und schnell austauschbar
  • Integrierte Multisportprofile, Fitness-Tracker und Smartwatch-Funktionalitäten (z.B. Smart Notifications, Connect IQ-Kompatibilität)
  • auch als Premium Edition erhätlich mit kratzfester Keramik Lünette im Metall Look und hochwertigem Lederarmband)
Garmin Approach S60 im Einsatz © garmin

Die neue Garmin Golf App

Ergänzend zur Spielanalyse auf der Garmin Connect App ist nun auch eine kostenlose Garmin Golf App erhältlich. Sie ermöglicht es Usern, sich mit Freunden, Kollegen und Spielern auf dem gleichen Course zu vergleichen, Turniere zu veranstalten und miteinander zu kommunizieren.

Die neue Garmin Golf App © garmin

Über eine LiveScoring-Funktion werden Scores, die auf dem Gerät eingegeben werden, automatisch mit der App synchronisiert.

Der direkte Vergleich mit Mitspielern soll für einen zusätzlichen Fun-Faktor sorgen. Davon sollen auch Bestandskunden profitieren können: Die neue Golf App ist mit zahlreiche Handhelds, Golf-Wearables und Multisport-Uhren von Garmin kompatibel.

Hier das offizielle Video von Garmin zur Approach S60:

Swing Caddie 2 – Golf Swing Launch Monitor SC200 im Test

© jfx

Der Swing Caddie SC200 ist ein kompakter Swing Launch Monitor, der neben der Schlagweite und dem Smash Faktor auch die Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit misst. Ich durfte den Swing Caddie SC200 ausgiebig testen und stelle ihn hier vor.

Swing Caddie SC200 – Technische Daten

Swing Caddie 2 in Verpackung © jfx

Hersteller: Voice Caddie
Vertrieb: Orgahead
Kategorie: Swing Launch Monitor

Sensor: Doppler Radar Sensor
Maße:
77 x 150 x 25 mm
Gewicht: 206 g (inkl. Batterien)
Reichweite: bis 300 Meter
Betriebsdauer: circa 20 Stunden Batterielaufzeit
Batterien: 4 x AAA

Preis laut Hersteller: 319,- Euro

Voice Caddie SC200 Swing Caddie 2 – Produktbeschreibung

Der Swing Caddie 2 (Werksbezeichnung SC200) von Hersteller Voice Caddie ist das Nachfolge-Modell vom SC100. Dieses portable Golf-Trainingstool besteht aus einem Swing Launch Monitor mit eingebautem Doppler Radar, welches Daten zu Deinem Golfschwung ausspuckt und beim Verbessern der Distanz und Genauigkeit Deiner Golfschläge helfen soll.

Swing Caddie SC200 – Lieferumfang

Der Swing Caddie 2 (in meinem Fall in Navyblau) kommt 2 Tage nach Bestellung per Spedition zu mir nach Hause. Er ist in einer wertigen blauen Box verpackt und wird mit einem gefütterten Nylon-Transportbeutel, einer kompakten Fernbedienung, Bedienungsaanleitung in Deutsch und Englisch sowie 4 AAA-Batterien geliefert.

Swing Caddie 2 / Voice Caddie SC200 Lieferumfang © jfx

Voice Caddie SC200 Swing Caddie 2 im Test

Swing Caddie SC200 – Design / Verarbeitung

Der Swing Caddie 2 hat einen 8,5 x 6 cm großen LCD-Display und ist ansonsten aus Kunststoff, wirkt aber stabil und wertig, nichts klappert oder wackelt. Selbst einen kleinen Sturz auf den Rasen der Driving Range würde das Gerät wohl mehrmals unbeschadet überstehen, denn es macht einen wirklich robusten Eindruck. Durchdachtes Detail: Gummibezüge an den unteren Ecken des Geräts dienen zur Schonung des Gehäuses.

Designtechnisch kann man an dem kompakten Launch Monitor nichts aussetzen: Mit seinen abgerundeten Ecken ist er zweckmäßig und handlich, das 4 Zoll Display gut ablesbar. Der SC200 hat ist nur in der Farbe Navyblau erhältlich.

Swing Caddie SC200 – Bedienung und Handling

Begrüßung vom SC200 © jfx

Schutzfolie vom Display abziehen, Batterien rein, anschalten – fertig! Der SC200 ist betriebsbereit und grüßt den Benutzer mit einem freundlichen „Hi“.

Nun kalibriert sich der SC200 über den eingebauten Barometer Sensor in Hektopascal und Grad Celsius selbst, um Dir die bestmöglichen Ergebnisse bei jeder Witterung zu liefern.

Ich persönlich stelle noch die Maßangaben von Yards in Meter und mph in Km/h um (einfach durch langes Drücken der „Minus“-Taste an der rechten Seite) und schon kann das Training auf der Driving Range losgehen.

Der Lauch Monitor hat an der Rückseite des Gehäuses einen kleinen Bügel, den man ausklappen kann, um ihn aufzustellen. Wichtig für eine korrekte Schlagerkennung ist es, dass der Swing Launch Monitor SC200 ordnungsgemäß aufgestellt wird: Auf der gleichen Ebene wie der Ball (also nicht erhöht oder zu tief aufstellen) und im Abstand von 1 bis 1,5 Metern hinter dem Ball.

Die Bedienung ist kinderleicht und intuitiv, denn das handliche Golf-Gadget hat insgesamt nur 4 Tasten zur Bedienung (Mode, Club/Stats, + und -) sowie einen An-/Aus-Schalter. Die einfache Handhabung ist auch über die mitgelieferte Mini Fernbedienung möglich, so muss man sich nicht bücken.

Laut Hersteller kann der Swing Caddie 2 im Temperaturbereich zwischen -10° bis +50 °C verwendet werden, jedoch wird die Indoor-Benutzung empfohlen. Das Gerät kann zwar bei Training in leichtem Regen verwendet werden, ist jedoch nicht wasserdicht.

1,5 Meter hinter dem Ball misst der Swing Caddie SC200 die Daten © jfx

Swing Caddie SC200 – Performance: Trainings-Modi und gelieferte Daten

Der Swing Caddie 2 spuckt Dir folgende Daten aus: Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, Smash Faktor, Schlagweite (Carry und Total).

Außerdem zeigt das Display an, wie lange Du schon trainierst (Stoppuhr) und zählt die Anzahl Deiner Schläge. Von allen Schlägen mit dem gleichen Schläger werden die Durchschnittswerte gespeichert. Der Loft Winkel der verschiedenen Schläger ist manuell einstellbar.

Der SC200 verfügt über drei verschiedene Trainings-Modi (Practice Mode, Target Mode und Approach Mode), was für ein abwechslungsreiches Training auf der Range sorgt: Im Practice Mode werden Deine Schlagdaten ermittelt und aufgezeichnet. Im Target Mode gibt der Swing Caddie die Entfernung vor, die Du erreichen sollst und bewertet Deinen Schlag mit einer Punktzahl. Im Approach Mode gibt der Computer wechselnd die zu erreichende Entfernung des nächsten Schlages zufällig vor, was sich meiner Meinung nach für ein Training am besten eignet.

Im Vergleich zu Profi-Radarsystemen (in meinem Fall das Flight Scope für zu sündhaft teure 8.500,- Euro) weichen die vom SC200 gelieferten Daten nur marginal ab. Allerdings werden sehr flach gespielte Bälle oder Sockets vom Swing Caddie 2 oftmals nicht erfasst – aber wer will schon wissen, wie die Daten von solchen Murksschlägen sind?

Nettes Feature: Eine weibliche Stimme sagt Dir nach jedem Schlag die Länge des jeweiligen Ballflugs an (keine Sorge, die Lautstärke ist selbstverständlich regelbar) und macht dem Herstellernamen Voice Caddie alle Ehre.

Vom SC200 gelieferte Daten zum 7er-Eisen © jfx

Swing Caddie SC200 – Produktbewertung

Der Swing Caddie SC200 ist ein robuster, handlicher Golf Launch Monitor, der eine gute Performance abliefert: Er passt in jede Hosentasche und stellt verlässliche Daten über Deinen Golfsschwung bereit. Das Gerät ist blitzschnell aufgestellt und einsatzbereit und auch für Technik-Muffel easy zu bedienen, denn sein Handling ist intuitiv und wirklich kinderleicht.

Er ist gut verarbeitet, kommt in ansprechendem Design und auch sein Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt: Bei Amazon findet man das kleine Golf-Gadget schon für circa 285,- Euro.

Für den Durchschnitts-Golfer, der seine Schwungdaten wie Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit, Carry- und Endschlagweite sowie den Smash Faktor wissen möchte, erachte ich ihn als eine gute Trainingshilfe und vorbehaltlos zu empfehlen.

Swing Caddie SC200 – Bildergalerie

swing-caddie-2 range-baelle
Swing Caddie 2 im Training | © jfx
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Bewertungskriterien

Die Bewertung der Test-Produkte findet in 5 verschiedenen Kategorien statt. Die Punktevergabe erfolgt in 0,5er-Schritten auf einer Skala von 1 bis 10. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der erreichten Punkte aller Kategorien. Die Bewertung der Produkteigenschaften im Test ist eine subjektive Einschätzung des Autors und muss nicht zwangsläufig der Meinung der gesamten Redaktion entsprechen.

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