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Yoga und Golf: Sind Yogis die besseren Golfspieler?

Golf und Yoga
Foto: LICHTMEISTER / FOTOLIA

Es gibt da diese Geschichte von Jack Nicklaus, der in einem Major-Turnier mit einem sehr wichtigen Putt gerade um die Führung spielt und plötzlich rennt ein Hund auf das Grün. Jack versenkt den Putt astrein und als er später von einem Reporter gefragt wird, ob der Hund ihn denn nicht abgelenkt hätte, entgegnet er: „Welcher Hund?“

Being in the Zone

Profi-Golfer nennen diese finale Konzentrationsphase „being in the zone“, was im Yoga ebenfalls als die „Ein-Punkt-Konzentration“ gelehrt wird. Da Golf zum großen Teil ein Kopfsport ist, hilft eine ausgeprägte mentale Disziplin ungemein dabei.

Yoga zeigt auf, wie man im entscheidenden Moment seine geistige Präsenz auf ein Ziel fokussiert und kann so zu viel besseren Ergebnissen auf dem Golfplatz führen.

Warum Yoga?

Ein Golfschwung erfolgt in circa 3 Sekunden – aus einer statischen Position, über den hauptsächlichen Schwung, zum kraftvollen, finalen Impact. Der Vorgang verlangt 3 wesentliche Komponenten. Je besser diese ausgeprägt sind, umso erfolgreicher spielt der Golfer. Durch Yoga können diese 3 Bausteine erlernt bzw. verbessert werden:

1. Flexibilität

  • erweitert den Bewegungsradius
  • verringert das Fehlerpotenzial aufgrund verkürzter Muskulatur
  • verringert die Verletzungsanfälligkeit

2. Balance

  • sorgt für die richtige Haltung während der Schwung-Bewegung
  • verbessert die Kraftübertragung während des Golfschwungs
  • sorgt für eine korrekte Ausrichtung während der Bewegung zum Ziel

3. Kraft

  • erlaubt eine maximale Balllänge des Golfschlags
  • unterstützt bei der Haltung und Balance
  • fördert das Wachstum der notwendigen Muskulatur

Nicht zuletzt kann eine beim Yoga erlernte Atemtechnik für ein ausgeglichenes Rhythmus/Tempo-Verhältnis beim Schwung sorgen und in Stressituationen (z.B. erster Abschlag im Turnier, finaler Putt um das Loch beim Matchplay) beruhigend wirken.

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