5 Tipps für eine entspanntere Golfrunde – Teil 1

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Es gibt einige Fettnäpfchen, die den Spaßfaktor des schönsten Sports der Welt ein wenig mindern können. Für einen selbst oder für die anderen – oder schlimmstenfalls gar für alle Beteilligten. Der ein oder andere wird sich jetzt vermutlich ertappt fühlen, aber es soll hier niemand bloßgestellt werden. Nobody is perfect! Sehen wir es so: Mit den folgenden Tipps könnte unsere geliebte Golfrunde noch entspannter werden…

Handy checken während der Golfrunde

Das Mobiltelefon gehört nicht auf den Golfplatz. Höchstens auf lautlos gestellt, ganz tief ins Bag. Ein Telefonat während der Runde (egal wie kurz) lenkt nicht nur die Mitspieler ab, es suggeriert nachfolgenden Flights auch eine Spielverzögerung. Letzten Endes tut sich eh niemand einen Gefallen, vor einem komplizierten Bunkerschlag noch übers Handy zu erfahren, dass zu Hause gerade der Hund die Handouts für die morgige Präsentation gefressen hat.

Schläger vergessen

Wenn man sein Bag vorbildlicherweise vorsorglich zum nächsten Abschlag hin platziert, um sich nur mit Putter und Wedge ausgerüstet zum Grün zu begeben, gibt es einen guten Trick, sein Wedge später nicht auf dem Grün zu vergessen: Das Wedge legt man nach dem Schlag einfach auf die herausgenommene Fahne, so kann man in aller Ruhe putten um dann beim Zurückstecken der Flagge unweigerlich an die Mitnahme des abgelegten Wedges erinnert zu werden. Denn keine Bahn ist länger, als eine rückwärts abgelaufene, um seinen vergessenen Schläger einzusammeln.

Mit dem Ball sprechen

Einem Ball des Mitspielers lautstark „Slice“ oder „Wasser“ hinterherzurufen, gehört sich selbstverständlich nicht. Seinem eigenen Ball ein „Los, ziiiiieh“ mit auf den Weg zu geben, ist ebenfalls eher zweifelhaft. Auch wenn es auf dem Grün mitunter beruhigend wirken kann, vorab einen kurzen Satz wie „So mein Kleiner, jetzt mach mir keine Schande“ an seinen Ball zu richten, macht man sich auf Dauer mit dieser kautzigen Angewohnheit keine Freunde. Wer das dennoch unbedingt braucht, sollte in jedem Fall auf eine angemessene Sprache achten. Besser noch: Man denkt sich diesen Teil einfach.

Den Ball aufnehmen

Wenn eine Bahn keine Punkte mehr bringen kann, sollte man den Ball richtigerweise aufnehmen. Auch wenn es gerade schwerfällt, auf das erlösende Klackern des Balles im Loch auf dieser Bahn zu verzichten. Kräfte und Nerven schonen für die nächste Bahn! Es macht den Mitspielern sicher nichts aus wenn Du mal eine Bahn streichen musst, allerdings stört es logischerweise immens, wenn Du nicht weißt wann das sogenannte „Shot-Limit“ ausgereizt ist.

Probeschwünge

„Warum einen guten Schlag verschwenden?“ sagte mal ein guter Tourspieler. Recht hat er! Ein Probeschwung sollte gemacht werden, wenn er Sinn macht – eventuell auch mal 2. Je mehr Probeschwünge, desto schlechter ist meist das Ergebnis. Also nicht aus purem Aktionismus den halben Platz umpflügen, denn die Uhr im Kopf der wartenden Mitspieler tickt mit und proportional zur Schlaganzahl immer ein wenig lauter.

Der Golf-Gott sieht alles und Karma ist bekanntlich ein nachtragender Kamerad… Wenn wir uns alle bestmöglich an diese einfachen Tipps halten, haben wir alle mehr vom Spiel. Mehr Tipps folgen demnächst im 2.Teil, bis dahin wünsche ich Dir ein schönes Spiel!

 

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Über den Autor

Jan

Jan ist Medienprofi und leidenschaftlicher Sportler. Anfang 2014 entdeckte er seine Begeisterung für Golf und gründete daraufhin das Golfportal GOLF1.

2 Kommentare

  1. Im Training finde ich es schwachsinnig den Ball aufzuheben auch wenn es theoretisch keine Punkte mehr gäbe. Ich will schliesslich üben und das geht nicht mit Aufnehmen

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